Der japanische Autohersteller Honda ruft wegen der Probleme mit Airbags des Herstellers Takata

Der japanische Autohersteller Honda ruft wegen der Probleme mit Airbags des Herstellers Takata weitere rund 4,5 Millionen Fahrzeuge zurück. - Bild: YouTube/PBS Newsroom

Der japanische Autohersteller Honda ruft wegen der Probleme mit Airbags des Herstellers Takata weitere rund 4,5 Millionen Fahrzeuge zurück.

Bei der aktuellen Aktion würden neuere Modelle aus den Baujahren 2007 bis 2011 berücksichtigt, teilte das Unternehmen mit. Zuvor hatte der Autobauer bereits mehr als 20 Millionen Fahrzeuge wegen der Probleme mit den Luftkissen in die Werkstätten beordert.

Für die USA und Kanada gelte der aktuelle Rückruf nicht. Dort würden keine Fahrzeuge verkauft, die mit dem betroffenen Airbagtyp ausgestattet seien, sagte ein Unternehmenssprecher.

Wenn die Airbags bei einem Unfall ausgelöst werden, kann es in Einzelfällen passieren, dass Teile der Metallverkleidung durch den Fahrzeugraum schleudern und so schwere Verletzungen verursachen. Dadurch soll es bereits zu acht Todesfällen in Honda-Fahrzeugen gekommen sein.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke