HTC plant, mit drastischen Stellenstreichungen und einer reduzierten Modellpalette auf seine nach

HTC plant, mit drastischen Stellenstreichungen und einer reduzierten Modellpalette auf seine nach wie vor ernüchternden Smartphone-Verkaufszahlen zu reagieren. - Bild: HTClive

Der Smartphonehersteller HTC will bis Ende des Jahres im Zuge einer Neuordnung 15 Prozent der Stellen streichen. Betroffen wären rund 2.250 Mitarbeiter. HTC prognostiziert in seinem Ausblick auf das dritte Quartal unter anderem schwächere Umsätze.

HTC plant, mit drastischen Stellenstreichungen und einer reduzierten Modellpalette auf seine nach wie vor ernüchternden Smartphone-Verkaufszahlen zu reagieren. Chief Financial Officer Chialin Chang bezeichnete die geplanten Einschnitte als bereichsübergreifend und signifikant.

Das Unternehmen konnte zuletzt nicht mehr ausreichend Kunden im sich sättigenden Smartphonemarkt gewinnen. In der vergangenen Woche hatte der Konzern für das dritte Geschäftsquartal einen Verlust in Aussicht gestellt, vor allem wegen der schwachen Nachfrage in China. HTC war einst die Nummer eins am Markt, 2013 rutschte sie auf der Top-10-Liste, gemessen am Absatz. In nur wenigen Jahren sackte der Marktanteil von einst zweistelligen Prozentsätzen auf weniger als 2 Prozent.

Dabei war die nun veröffentlichte Prognose des Smartphoneherstellers maßgeblich für die neuen Turbulenzen. Demzufolge soll sich die Abwärtsentwicklung im dritten Quartal fortsetzen. HTC geht davon aus, dass seine Umsätze lediglich rund die Hälfte dessen erzielen werden, was die Börse bisher erwartete. Die Verluste im laufenden Quartal sollen sogar um das Fünffache über dem bisherigen Konsens der Analysten liegen.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht