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Der südkoreanischen Autohersteller Hyundai leidet unter einer schwächelnden Nachfrage. - Bild: Hyundai

Es war das elfte Quartal in Folge. Das Jahresabsatzziel steht angesichts der schwächeren Nachfrage in wichtigen Märkten nun in Zweifel.

Der Nettogewinn sackte im Zeitraum von Juli bis September um 7 Prozent auf 1,12 Billionen Won ab, umgerechnet gut 900 Millionen Euro. Analysten hatten dem Konzern im Konsens 1,22 Billionen Won zugetraut.

Hyundai-Manager warnen vor einer Verschlechterung des Umfelds für den Rest des Jahres. "Mit dem verlangsamten Wachstumstempo in Industrie- und Schwellenländern wird die Unsicherheit in der Autoindustrie noch eine Weile anhalten", teilte das Unternehmen in einer Stellungnahme mit.

Der operative Gewinn brach um ein Drittel auf 1,07 Billionen Won ein. Es war das schwächste Ergebnis seit fünf Jahren. Gründe waren der heftigste Streik der Unternehmensgeschichte und der exportschädigende Anstieg der Landeswährung Won gegenüber Euro und Dollar. Der Umsatz ging um 5,7 Prozent auf 22,1 Billionen Won zurück.

Am Markt wird erwartet, dass Hyundai sein Absatzziel für das laufende Jahr verfehlt. "Wegen des Mangels an starken Modellen wird das Geschäft von Hyundai auch im vierten Quartal schwach bleiben", sagte Nomura-Analystin Angela Hong. "Die Nachfrage auf dem Heimatmarkt verliert an Schwung, in China ist Hyundai schwächer als der Gesamtmarkt."