IBM PC

Von International Business Machines, die IBM den Namen gaben - hier der PC von 1981 - kann bald keine Rede mehr sein. Das Kerngeschäft mit Hardware ist im Sinkflug. - Bild: IBM

So reduzierte sich der Umsatz im Berichtszeitraum um 2,8 Prozent auf 20,24 Milliarden Dollar, übertraf damit allerdings die Analysten-Prognose von 20,03 Milliarden Dollar. Dennoch verzeichnete das Unternehmen damit bereits das 17. Quartal in Folge einen Umsatzrückgang.

Der Gewinn fiel auf 2,5 Milliarden Dollar von 3,45 Milliarden Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dies entsprach einem bereinigten Gewinn je Aktie von 2,95 Dollar und lag damit über der Schätzung der Analysten, die dem Unternehmen lediglich 2,89 Dollar zugetraut hatten. Die Aktie legte nachbörslich um 2,9 Prozent auf 164,50 Dollar zu.

Das Unternehmen erfindet sich gerade neu und stößt dabei in neue wachstumsträchtige Geschäftsfelder wie künstliche Intelligenz, Datenanalyse, Cloud Computing und Sicherheit vor. Die Kerngeschäfte mit Hardware, Software und Dienstleistungen sind derweil im Niedergang. Die neuen Bereiche konnten die Einbußen aber noch nicht wettmachen.

IBM verwies auf Umsatzgewinne in neuen strategischen Bereichen wie Cloud Computing und künstlicher Intelligenz. So habe der Umsatz bei Cloud Computing in den vergangenen 12 Monaten bei 11,6 Milliarden Dollar gelegen. Im Verlauf des zweiten Quartals hat der Konzern unter anderem neue Cloud-Abkommen mit Pratt & Whitney sowie Halliburton abgeschossen. Auch die jüngsten Zukäufe hätten einen positiven Beitrag zum Umsatz geleistet. Seit Jahresbeginn hat IBM insgesamt 11 Unternehmen übernommen.

Für das Geschäftsjahr geht IBM weiterhin von einem Gewinn je Aktie von 13,50 Dollar aus.