IBM

IBM, hier das Corporate Headquarter in Armonk (NY), hat im zwieten Quartal 2017 erneut weniger Umsatz erwirtschaftet. - Bild: IBM

Unter dem Strich stand ein Gewinn von 2,3 Milliarden Dollar, das war ein Minus von 7 Prozent. Der Umsatz sank in den drei Monaten per Ende Juni um 5 Prozent auf 19,3 Milliarden Dollar. Hier hatten die Beobachter im Mittel 19,5 Milliarden Dollar prognostiziert.

Für das laufende Jahr bestätigte "Big Blue" die Prognose, "mindestens" einen bereinigten Gewinn je Aktie von 13,80 Dollar zu erzielen. Für die Aktie ging es nachbörslich um 1,5 Prozent auf 151,70 Dollar nach unten.

IBM setzt seit geraumer Zeit auf das schnell wachsende Segment Cloud und strebt danach, Autobauer für seine Cloud-Plattform zu gewinnen. Jüngst haben die Amerikaner hier eine Zusammenarbeit mit dem deutschen Premiumautoherstellerer BMW vereinbart. Die beiden Unternehmen wollen bei der von BMW gestarteten Initiative des internetverbundenen Autos Fortschritte erzielen.

Das Projekt mit BMW, das noch diesen Herbst in Europa an den Start gehen soll, legt das Fundament für das von IBM geplante globale Datendrehkreuz, das Informationen von Kunden zahlreicher Automarken sammelt. Autobesitzer können sich dann direkt mit interessierten Dritten wie Versicherern, Werkstätten und Tankstellen verbinden lassen. IBM will diesen Dritten die neuen digitalen Möglichkeiten erschließen.