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Der IT-Dienstleister IBM hat im vierten Quartal erneut einen Umsatzrückgang verbucht. - Bild: IBM

Der Konzern vermeldete einen Umsatz von 21,77 Milliarden Dollar und übertraf damit die Erwartung der Analysten leicht, die mit 21,64 Milliarden Dollar gerechnet hatten. Der Gewinn legte im letzten Quartal des Vorjahres auf 4,501 Milliarden Dollar zu, nach 4,463 Milliarden Dollar im Vorjahr. Die Aktie fiel im nachbörslichen Handel um 2,5 Prozent auf 162,57 Dollar.

Der bereinigte Gewinn je Aktie lag im vierten Quartal bei 5,01 Dollar und damit über der Prognose der Analysten von 4,88 Dollar. Im Gesamtjahr fiel der Gewinn je Anteilsschein mit bereinigt 13,59 Dollar ebenfalls leicht über der Schätzung der Analysten von 13,50 Dollar aus.

Für das laufende Jahr rechnet "Big Blue" mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 13,80 Dollar, während die Analysten lediglich von 13,74 Dollar ausgehen.

IBM befindet sich in einem langfristigen Neuausrichtungsprozess. Der Konzern setzt verstärkt auf Wachstumsbereiche wie die Cloud, künstliche Intelligenz, die Datenanalyse und die Datensicherheit.

Der Konzern hat zuletzt stark in diese Geschäftsfelder investiert, während in den anderen Bereichen, die nur langsam wachsen, die Kosten heruntergefahren wurde.

Auf den Wachstumskurs ist das Gesamtunternehmen damit noch nicht zurückgekehrt. Die Anleger sind aber offenbar der Ansicht, dass IBM auf dem richtigen Weg ist. Die IBM-Aktie hat trotz des stetigen Umsatzrückgangs in den letzten zwölf Monaten um 21 Prozent an Wert gewonnen.