Virginia Rometty IBM

IBM-Vorstandschefin Virginia Rometty muss seinen Aktionären mit dem aktuellen Zwischenbericht erneut beunruhigend schwache Zahlen vorlegen. Es ist das 14. Umsatzminus in Folge. - Bild: IBM

Das Unternehmen verbuchte einen 14-prozentigen Erlösrückgang und damit den 14. Quartalsrückgang in Folge. Belastet wurde die Geschäftsentwicklung von einem schwächeren Hardware-Absatz und einem festeren Dollar. Das Unternehmen verfehlte die Umsatzerwartungen des Marktes und senkte in der Folge die Jahresgewinnprognose. Nachbörslich fiel der Aktienkurs um 4,2 Prozent auf 142,91 US-Dollar.

Der Umsatz ermäßigte sich in der abgelaufenen Periode auf Jahressicht auf 19,28 Milliarden Dollar von zuvor 22,4 Milliarden. Bereinigt um Sondereffekte sanken die Erlöse jedoch nur um 1 Prozent. Analysten hatten mit Erlösen von 19,62 Milliarden Dollar gerechnet. Dank einer auf 48,9 Prozent verbesserten Bruttomarge von zuvor 48,6 Prozent verdiente der Konzern jedoch mehr. Der Nettogewinn kletterte auf 2,95 Milliarden Dollar bzw. 3,01 je Aktie, nachdem binnen Jahresfrist nur 18 Millionen bzw. 0,02 Dollar unter dem Strich geblieben waren. Auf bereinigter Basis verdiente IBM jedoch mit 3,34 Dollar je Schein weniger, denn zuvor hatte ein bereinigter Gewinn von 3,68 Dollar zu Buche gestanden. Analysten hatten mit einem bereinigten Überschuss von 3,30 Dollar pro Anteilsschein gerechnet.

Für das Gesamtjahr senkte die Gesellschaft ihre bereinigte Gewinnprognose auf 14,75 bis 15,75 Dollar bei einem weitgehend unverändertem Cashflow. Zuvor hatte das Unternehmen eine Überschussspanne von 15,75 bis 16,50 Dollar sowie einen positiven Barmittelfluss in Aussicht gestellt.