Sony kappte erneut die Prognose für den Smartphone-Absatz. - Bild: Sony

Sony kappte erneut die Prognose für den Smartphone-Absatz. - Bild: Sony

Während gute Geschäfte mit der neuen PlayStation 4 Sony für das Geschäftsjahr etwas optimistischer stimmen, setzt der japanische Elektronikkonzern bei der kriselnden Smartphone-Sparte erneut den Rotstift an.

Dort sollen 1.100 Stellen wegfallen, außerdem wurde die Absatzprognose weiter gesenkt.

Im Geschäftsjahr 2014/15 bis Ende März rechnet der Tokioter Konzern mit einem geringeren Verlust als bisher. Er soll bei 170 Milliarden Yen liegen, was umgerechnet rund 1,26 Milliarden Euro entspricht. Bisher hatte Sony ein Minus von 230 Milliarden Yen in Aussicht gestellt. Den Umsatz sehen die Japaner nun bei acht Billionen, bisher lag die Prognose bei 7,8 Billionen Yen.

Grund für den Optimismus ist ein starkes Weihnachtsquartal, das besser als von Analysten erwartet lief. Der Nettogewinn kletterte mit 89 Milliarden Yen auf mehr als das Dreifache. Analysten hatten mit knapp 32 Milliarden Yen gerechnet. Der Umsatz stieg dank eines besseren Geschäfts mit der Spielekonsole Playstation auf 2,56 (2,41) Billionen Yen.

Die Smartphone-Sparte steigerte den vorläufigen Zahlen zufolge zwar die Verkäufe und erzielte ein operatives Ergebnis von 9,3 Milliarden Yen. Sony kappte aber erneut die Prognose für den Smartphone-Absatz. Ursprünglich wollte der Konzern 50 Millionen Einheiten verkaufen. Dann reduzierte Sony mehrmals die Prognose auf zuletzt 41 Millionen Einheiten. Am Mittwoch kappte Sony das Ziel erneut und rechnet nur noch mit 39,2 Millionen verkauften Geräten.

Dow Jones Newswires/Evelyn Mahlik