Umfrage

Die Teilnehmer gaben ihre aktuellen Einschätzungen zu 3D-Druck, klassischen Be- und Verarbeitungsverfahren sowie zur Mess- und Prüftechnik für Dichtungen und Formteile ab. - Bild: Pixabay

Neben ihren Meinungen zu 3D-Druck wurden die Teilnehmer auch zu klassischen Be- und Verarbeitungsverfahren sowie zur Mess- und Prüftechnik für Dichtungen und Formteile befragt.

Die Einschätzungen – nach Anwendern und Herstellern bzw. Lieferanten getrennt ausgewertet – machen deutlich, dass u.a. die Prozesssicherheit die höchsten Anforderungen an Bearbeitungsverfahren stellt. Dieses Thema verliert auch weiterhin nicht an Bedeutung.

Evolutionäre Lösungen dank 3D-Druck?

Ein weiteres Ergebnis ist, dass der 3D-Druck eine wachsende Rolle spielt. Gerade beim Prototyping von Dichtungen und Formteilen sehen viele Befragte ein hohes Potenzial. Und auch bei der Serienfertigung kommt dieses Verfahren inzwischen über Achtungswerte hinaus.

Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese Technologie – angesichts ihrer Einschränkungen in vielen Bereichen, vor allem auf der Materialseite – auch kritisch gesehen wird. So sehen die meisten Befragten in der  additiven Fertigung und dem 3D-Druck kein „Allheilmittel“ für Prototypen und Kleinmengen; alternative Produktionstechniken spielen auch weiterhin eine wichtige Rolle. 43% der Anwender und 21% der Hersteller sind allerdings der Meinung, dass additive Fertigung/3D-Druck völlig neue Produktentwicklungen ermöglichen und zu evolutionären Lösungen führen werden.

"Ergebnisse geben spannende Impulse"

Dagegen kritisieren rund ein Drittel der Anwender und Hersteller, dass additive Fertigung/3D-Druck zu sehr gehypt werden und für Dichtungen und Formteile noch viel zu wenig Materialien zur Auswahl stehen.  Dazu Karl-Friedrich Berger, Senior-Consultant der ISGATEC GmbH: „Die Ergebnisse geben auch spannende Impulse für unser Forum, in dem sich der 3D-Druck den Alternativen stellt.“

 Mit Material von Isgatec