Breitbandausbau,Mittelständische Unternehmen,Gewerbegebiete

"Wir steigern die Dynamik des Netzausbaus in Deutschland weiter und bringen Gigabit-Netze zu den kleinen und mittleren Unternehmen", erklärte Verkehrsminister Alexander Dobrindt - Bild: BMVI

Mit dem Sonderprogramm würden Investitionen von mehr als 1 Milliarde Euro ausgelöst. "Die Förderanträge werden zügig behandelt, Zusagen sollen schnell erfolgen", versprach der CSU-Politiker.

1 Million pro Projekt

Der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) ergänzte, dass die maximale Fördersumme je Projekt 1 Million Euro betrage. Um Fördermittel erhalten zu können, müssten 80 Prozent der Grundstückseigentümer im jeweiligen Gewerbe- und Industriegebiet eine Eigenbeteiligung in Höhe von 2.000 Euro leisten. Das neue Sonderförderprogramm sei mit den Förderprogrammen der Länder kombinierbar.

Der Verband begrüßte grundsätzlich die neu geschaffene Fördermöglichkeit, meldete aber auch Kritik an. Unternehmen in so genannten Nahbereichen rund um die bundesweit knapp 8.000 Hauptverteiler profitieren demnach nicht von der neuen Fördermöglichkeit. "Denn in solchen Bereichen ist eine Förderung nachhaltiger und zukunftssicherer Glasfaseranschlüsse aufgrund der Vectoring-II-Entscheidung der Bundesnetzagentur nicht möglich", erklärte der Verband.