SLM

Zentrale von SLM Solutions im norddeutschen Lübeck. - Bild: SLM Solutions

Der Umsatz verringerte sich um 13,5 Prozent auf 29 Millionen Euro. Allerdings zeige das gegenüber dem Vorjahr um 17,9 Prozent auf 35,3 Millionen Euro gestiegene Auftragsvolumen einen Trend hin zum zunehmenden Absatz leistungsfähigerer und damit höherwertiger Maschinen, so SLM. Anleger scheint das jedoch nicht zu überzeugen: Die Aktie notiert vorbörslich gut 8 Prozent im Minus.

"Wir verspüren weiterhin ein großes Interesse an unseren Anlagen", sagte Vorstand Uwe Bögershausen. "Deren Weiterentwicklung und Anpassung an vielfältige Produktionsanforderungen wollen wir mit den in den letzten Monaten eingegangenen Partnerschaften, unter anderem mit Divergent in den USA und BeamIT in Italien, vorantreiben." Die bei einigen Kunden anhaltende Zurückhaltung führe allerdings teilweise dazu, dass das Interesse an den Maschinen von SLM nicht sofort in Auslieferungen umgemünzt werden könne. SLM gehe jedoch davon aus, dass diese Entwicklung vorübergehend ist.

Das bereinigte EBITDA lag im ersten Halbjahr unter anderem wegen einer in Folge des Personalaufbaus höheren Personalaufwandsquote bei minus 4,5 Millionen Euro nach minus 1 Million im Vorjahr. Die bereinigte EBITDA-Marge verschlechterte sich auf minus 15,6 Prozent von minus 2,9 Prozent vor einem Jahr. Das unbereinigte EBITDA sank auf minus 4,6 von minus 1,3 Millionen Euro. Der Nachsteuerverlust weitete sich auf 5,9 von 2,3 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2016 aus.

Seine Jahresziele - einen Umsatz in einer Spanne zwischen 110 bis 120 Millionen Euro sowie eine um Einmaleffekte bereinigte EBITDA-Marge von 10 bis 13 Prozent - bestätigte der TecDAX-Konzern. Die Ziele könnten erreicht werden, seien aber wie im Vorjahr in besonderem Maße vom Verlauf des vierten Quartals 2017 abhängig, in dem unter anderem die wichtige Branchenmesse formnext in Frankfurt stattfinde, erläuterte SLM.