Der 3D-Drucker-Hersteller SLM Solutions hat im letzten Jahr bei deutlich höheren Umsätzen zwar

Der 3D-Drucker-Hersteller SLM Solutions hat im letzten Jahr bei deutlich höheren Umsätzen zwar mehr verdient, aber immer noch rote Zahlen geschrieben. - Bild: SLM Solutions

Der 3D-Drucker-Hersteller SLM Solutions hat im vergangenen Jahr bei deutlich höheren Umsätzen zwar operativ mehr verdient, unter dem Strich aber immer noch rote Zahlen geschrieben.

Während das bereinigte EBITDA überproportional zum Umsatz um 2 Millionen auf 4,5 Millionen Euro kletterte, weitete sich der Konzernverlust auf 5,1 Millionen von 0,4 Millionen Euro vor einem Jahr aus.

Wie bereits bekannt, fiel der Konzernumsatz mit 33,6 Millionen Euro um 56 Prozent höher aus als im Vorjahr. Damit verbesserte sich die EBITDA-Marge um knapp zwei Prozentpunkte auf 13,4 Prozent. Der Auftragseingang von 62 Maschinen übertraf die ursprünglichen Erwartungen der Lübecker von 40 bis 50 Maschinen deutlich.

Dieser Trend setzte sich im ersten Quartal 2015 fort. Mit 17 Maschinen gingen mehr als doppelt so viele Aufträge ein wie im Vorjahr mit damals sieben 7 Maschinen, wobei sich der Produktmix durch den höheren Anteil von Multi-Laser-Maschinen weiterhin vorteilhaft entwickelte: Der Wert der bestellten Maschinen vervierfachte sich im Verhältnis zum Vorjahr auf 14,4 Millionen Euro.

Für dieses Jahr ist die SLM Solutions Group AG von daher unverändert optimistisch und rechnet weiterhin mit einem Auftragseingang von mehr als 100 Maschinen. Der Konzernumsatz soll auf 55 bis 60 Millionen Euro steigen und die EBITDA-Marge 12 bis 13 Prozent erreichen.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht