Der Optik-Konzern aus Jena sichert sich einen Zulieferauftrag für den Panzer Puma (Bild: Jenoptik).

Der Optik-Konzern aus Jena sichert sich einen Zulieferauftrag für den Panzer Puma (Bild: Jenoptik).

Insgesamt sieht das Technologieunternehmen bis zum Jahresende einen Auftragseingang von 70 Mio Euro im Zusammenhang mit dem Schützenpanzer Puma.

FRANKFURT (DJ/gk). Der Technologiekonzern Jenoptik stattet den Schützenpanzer Puma mit Startern und Generatoren im Wert von gut 40 Mio Euro aus. Ein entsprechender Auftrag sei vom langjährigen Entwicklungs- und Projektpartner MTU Friedrichshafen erteilt worden, teilte der TecDAX-Konzern am Montag mit. Die Auslieferung beginnt in diesem Jahr und wird bis 2020 andauern.

Weitere Bestellungen im Zusammenhang mit dem Panzer für die Bundeswehr werden von Jenoptik erwartet. Insgesamt sieht das Technologieunternehmen bis zum Jahresende einen Auftragseingang von 70 Mio Euro im Zusammenhang mit dem Puma. Nicht in diesem Betrag enthalten sind Service- und Wartungsdienstleistungen während der gesamten Einsatzzeit des Schützenpanzers, die separat beauftragt und abgerechnet werden.

Im Sommer 2009 hatte die deutsche Bundeswehr bei einem Konsortium um die Rheinmetall AG 405 Schützenpanzer des Typs “Puma” bestellt. Das gesamte Auftragsvolumen lag bei 3,1 Mrd EUR. Der Puma wurde gemeinsam von Rheinmetall und dem Münchener Rüstungshersteller Krauss-Maffei Wegmann entwickelt und soll den mehr als 30 Jahre alten Schützenpanzer Marder ersetzen. Der Puma ist ein wichtiger Meilenstein in der Modernisierung der Heeresausrüstung. Er bietet seinen Insassen einen größeren Schutz vor Minen, dem Beschuss mit Panzerabwehrwaffen und selbstgebauten Sprengsätzen.