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Die IG Metall Baden-Württemberg will in der kommenden Tarifrunde 6 Prozent mehr Geld für ihre Beschäftigten fordern. - Bild: IG Metall

"In den Betrieben im Südwesten läuft es sehr gut. Die Auftragsbücher sind voll, die Kapazitäten vielfach am Anschlag. Das ist eine gute Grundlage, um ordentliche Entgeltsteigerungen für die Beschäftigten durchzusetzen", sagte Roman Zitzelsberger, Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg.

In der Metall- und Elektroindustrie im Südwesten arbeiten rund 900.000 Beschäftigte. Wie in der Vergangenheit begründet die IG Metall ihre Forderung mit einem Ausgleich für Produktivitätsfortschritte und Preissteigerungsrate sowie einer Umverteilungskomponente.

Spielraum von 3 bis 3,5 Prozent

Der verteilungsneutrale Spielraum aus der mittelfristigen Produktivitätsentwicklung und der Zielinflation der EZB liegt 2018 nach Berechnung der IG Metall zwischen 3,0 und 3,5 Prozent. Die Tarifpartner in Baden-Württemberg verhandeln erstmals am 15. November 2017 im Kongresszentrum Böblingen.