Aufzug von Schindler: Der Marktführer bei Fahrtreppen profitiert von einer steigenden Nachfrage

Aufzug von Schindler: Der Marktführer bei Fahrtreppen profitiert von einer steigenden Nachfrage (Bild: Schindler).

Gunnar Knüpffer

BERLIN. „Seit Jahresbeginn geht es im Aufzugsbau ungebremst aufwärts“, sagte Albert Schenk, der Vorsitzende des VDMA-Fachbandes Aufzüge und Fahrteppen. Die Fahrtreppen konnten sogar ein Plus von 38 % verzeichnen. Im Juli lag die Kapazitätsauslastung der Branche bei 94,3 %. Auch das Geschäftsklima, dargestellt durch den Aufzugsindex, zeigt ein äußerst positives Stimmungsbild. Der
VDMA-Aufzugsindex ist im Oktober um weitere 15 Punkte auf 148,4 Punkte (max. 200 Punkte) gestiegen: Die Hersteller von Aufzügen und Fahrtreppen beurteilen ihre aktuelle wirtschaftliche Lage nochmals günstiger als im vorigen Quartal, und bezüglich der Geschäftsentwicklung in den nächsten sechs Monaten sind sie weiterhin sehr zuversichtlich.
Die Branche befindet in einem technologischen Umbruch, der nach Inkrafttreten der europäischen Aufzugsrichtlinie, insbesondere durch die zuvor nicht mögliche Entwicklung des triebwerksraumlosen Aufzugs, einsetzte. „Die Nachfrage nach Hydraulikaufzügen geht seit 1998 kontinuierlich zurück, während der Auftragseingang im Seilaufzugsbereich ohne Maschinenraum inzwischen mit über 70 Prozent den Großteil des Aufzugsmarktes bestimmt“, so Schenk. Die Einhaltung der Normen EN 81-1 für Seilaufzüge und EN 81-2 für hydraulische Aufzüge garantiere den sehr hohen Sicherheitsstandard von Aufzugsanlagen europaweit.