Zwar schwächelt das Rüstungsgeschäft wie zum Beispiel mit dem Puma, insgesamt aber sieht sich Rheinmetall im Plan

Zwar schwächelt das Rüstungsgeschäft wie zum Beispiel mit dem Puma, insgesamt aber sieht sich Rheinmetall im Plan. - Bild: Rheinmetall

Während Konzernchef Armin Papperger in der Autosparte weiterhin von 8,5 Prozent Rendite ausgeht, soll das Rüstungsgeschäft mit 6,5 Prozent das obere Ende der bisherigen Prognose erwischen. Im zweiten Quartal holte Rheinmetall den Rückstand aus dem ersten Jahresviertel teilweise auf. In den Monaten April bis Juni lagen die Erlöse mit 1,5 Milliarden Euro zwei Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) wuchs um 22 Prozent auf 99 Millionen Euro und übertraf damit die Erwartungen von Analysten. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 53 Millionen Euro, ein Zuwachs von 23 Prozent.

Boom der Rüstungsindustrie: Geschäfte mit der Angst

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