Erfreuliches vermeldet Reiner Hammerl von den Index-Werken.

Erfreuliches vermeldet Reiner Hammerl von den Index-Werken.

ESSLINGEN (sm). “Nachdem unser Umsatz im Jahr 2009 um ca. 60% auf einen konsolidierten Wert von 205 Mio Euro zurückgegangen war, ist es uns im Jahr 2010 erfreulicherweise gelungen, eine deutliche Steigerung auf ca. 325 Mio Euro zu erzielen. Geholfen hat uns dabei neben unserem wettbewerbsfähigen Produktprogramm und der stets zuverlässigen Service- und Ersatzteilversorgung für unsere Kunden auch die Tatsache, dass wir zu Beginn des Jahres 2010 keine Entlassungen ausgesprochen haben, sondern eine unsere Mitarbeiter auf der Basis einer 100%-Kurzarbeitsregelung weiter im Unternehmen halten konnten. Mit steigenden Auftragseingängen im Jahr 2010 und der damit verbundenen Zunahme unserer Auslastung konnten wir einen Großteil dieser Mitarbeiter im Lauf des Jahres 2010 wieder an ihren Arbeitsplatz zurückholen. Aktuell sind wir wieder voll beschäftigt und sehen dem weiteren Verlauf des Jahres 2011 zuversichtlich entgegen.

Besonders positiv wurden wir vom Wachstum und der nachhaltigen Dynamik der europäischen Märkte überrascht, die vermutlich auch in der nächsten Zeit von einer vergleichsweise stabilen Währungspolitik in Europa profitieren dürften. Hier kamen unsere Neuprodukte, die wir während der vergangenen beiden Jahre eingeführt haben sehr schnell zum Tragen. Im Bereich der Mehrspindler hat sich die neue INDEX MS40C rasch etabliert. Auch mit dem neuen Dreh-/Fräszentrum INDEX R200 haben wir den erhofften Erfolg. Dabei gelingt es uns insbesondere in neue Bereiche, bei denen das Fräsen im Vordergrund steht, sowohl im Kleinserienbereich als auch im Bereich hoch komplexer Teile vorzudringen (Medizintechnik, Luft-/Raumfahrtechnik, Feinwerktechnik, Werkzeugherstellung). Darüberhinaus ist es uns auch gelungen die R200 bei neuen Automobilprojekten zu plazieren. Den erfreulichsten Anstieg der Stückzahlen konnten wir bei unserem neuen Langdrehautomaten der TRAUB TNL18 verbuchen. Auch diese Maschine wird – wie die beiden anderen Neuentwicklungen – hinsichtlich Produktivität, Wirtschaftlichkeit und Genauigkeit von unseren Kunden bereits sehr geschätzt.

Selbstverständlich arbeiten wir auch weiterhin an Neuentwicklungen, von denen wir einige bereits im Rahmen der diesjährigen EMO vorstellen werden. Unser Ziel ist es dabei stets, unseren Kunden die wirtschaftlichste und gleichzeitig flexibelste Lösung – sei es in der Groß- aber auch in der Mittel- und Kleinserie – anzubieten.

Zusammenfassend können wir sagen: Die INDEX-Gruppe hat die Krise gut überstanden, befindet sich in einer stabilen Verfassung und ist für die Herausforderungen der nächsten Jahre gut aufgestellt. Die Marke TRAUB wird dabei auch in der Zukunft ein wichtiger Bestandteil des Unternehmens bleiben.”