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Auf der Automatica in München zeigte Comau-CEO Mauro Fenzi, dass der Roboterbauer in Sachen neue Technologien vorne mit dabei ist und präsentierte einen kollaborierenden Roboter mit 100 kg Traglast. - Bild: Dietmar Poll

Engineering Ingegneria Informatica Spa und Comau Spa haben eine globale Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Die Unternehmen werden ihre Kräfte bündeln, um die Entwicklung und Vermarktung von Lösungen für eine vorausschauende Instandhaltung voranzubringen, die auf einem modularen Hardware- und Softwarekonzept basiert und zur Erfassung und Analyse von Felddaten (Internet of Things, Big Data Analytics) ausgelegt ist.

Diese Lösungen richten sich an die verarbeitende Industrie, und gemäß dem Industrie 4.0-Paradigma speziell an Unternehmen, die in den Bereichen Automobilbau, industrielle Fertigung, Nahrungsmittel und Getränke, Pharmazeutika sowie weiße Ware tätig sind.

Aus technischer Sicht sollen die von den beiden Partnern entwickelten Lösungen potenziell auftretenden Fehlfunktionen oder einem kompletten Maschinenausfall sowie negativen Entwicklungen bei der Qualität des Produktionsprozesses entgegenwirken (vorausschauendes Instandhaltungskonzept). Auf diese Weise werden die Instandhaltungs- und Produktionsprozesse in den Anlagen schneller und effizienter, was der Wettbewerbsfähigkeit global agierender Unternehmen zugute kommt.

Mauro Fenzi, Vorstandsvorsitzender von Comau, unterstreicht die Bedeutung der zwischen den beiden Unternehmen getroffenen Vereinbarung: „Die mit Engineering unterzeichnete Vereinbarung ist ein wichtiges Element in unserer Strategie, die industrielle Automatisierung „offener“ und anwenderfreundlicher zu gestalten. Diese Zusammenarbeit, und speziell die Synergieeffekte, die das gemeinsame Know-how der zwei Unternehmen – die übrigens beide schon seit geraumer Zeit mit der Entwicklung von Lösungen für die Industrie 4.0 beschäftigt sind – mit sich bringen, ermöglicht es, Produktionsbetriebe auf sich verändernde Fertigungsverfahren vorzubereiten und dabei insbesondere die Rahmenbedingungen der so genannten vierten industriellen Revolution zu berücksichtigen.“

Paolo Pandozy, Geschäftsführer von Engineering, sagt dazu: „Dank der Ergänzungseigenschaften unserer gemeinsamen Fachkenntnisse und Lösungen können wir dem Markt die einzigartige Fähigkeit bieten, die Qualität und Kosteneffizienz automatisierter Fertigungsprozesse mit Hilfe modernster Felddatenerfassungs- und -analysetechnologien zu optimieren.“

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