Infineon, Quartal, Gewinn, Umsatz

Infineon hat sein Ergebnis im vergangenen Geschäftsjahr deutlich erhöht und zahlt seinen Aktionären mehr Dividende. - Bild: Rufus46/Wikipedia/CC BY-SA 3.0

Die Dividende soll auf 0,22 Euro angehoben werden, nach 0,20 Euro im Vorjahr. Analysten hatten mit einer höheren Ausschüttung gerechnet. Der Umsatz stieg auf rund 6,5 Milliarden von 5,8 Milliarden Euro.

Im vierten Quartal stiegen die Umsätze um 5 Prozent auf knapp 1,7 Milliarden Euro. Die Ergebnisse sanken jedoch: Das Segmentergebnis nahm leicht um 2 Prozent auf 280 Millionen Euro ab, die entsprechende Marge betrug 16,7 Prozent nach 17,9 Prozent im Vorjahr. Netto verdiente Infineon 225 Millionen Euro, 31 Prozent weniger. Gegenüber dem Vorquartal konnte sich der Konzern jedoch steigern.

Für das neue Geschäftsjahr 2016/17 erwartet das Unternehmen einen Umsatzanstieg von 4 bis 8 Prozent, die Segmentergebnismarge sollte in der Mitte der Spanne voraussichtlich 16 Prozent betragen. Überdurchschnittlich wachsen soll dabei das Automotive-Geschäft. Das erste Quartal wird dabei im Vergleich schwächer ausfallen. Hier erwartet Infineon einen Umsatzrückgang von 2 bis 6 Prozent. Die Segmentergebnismarge dürfte in der Mitte der Umsatzspanne bei 14 Prozent liegen.

Mittelfristig zeigte sich Infineon optimistischer. Der Konzern hob sein Ziel für die Segmentergebnismarge über einen Zyklus auf 17 Prozent von 15 Prozent an. Infineon begründete dies mit gestiegener Produktivität und Effizienzgewinnen aus der Integration von International Rectifier.