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US-Bedenken hinsichtlich der nationalen SIcherheit drohen die Übernahme von Wolfspeed durch Infineon scheitern zu lassen. - Bild: Rufus46/Wikipedia/CC BY-SA 3.0

"Vor diesem Hintergrund besteht nach Ansicht von Infineon ein substanzielles Risiko, dass die geplante Übernahme nicht in der vereinbarten Form vollzogen werden kann", so der Chipkonzern.

Der Deal ist offenbar nicht zu retten. Das CFIUS habe "keine geeigneten Maßnahmen identifizieren" können, durch die nationale Sicherheitsrisiken, die durch die Übernahme entstünden, entkräftet würden.

Infineon hatte die Übernahme im Sommer angekündigt. Eigentlich wollte der Konzern den Kauf schon Ende 2016 abschließen. Wolfspeed gehört dem LED- und Halbleiterkonzern Cree. Infineon will mit der Übernahme sein Geschäft mit Leistungshalbleitern und Hochfrequenz-Leistungsbauelementen stärken, die in wachsenden Märkten wie Elektromobilität, erneuerbare Energien und Mobilfunkinfrastruktur eine große Rolle spielen.

Man werde weiterhin sowohl mit dem CFIUS als auch von Cree "eng zusammenarbeiten, um Lösungen zu finden, die die Bedenken von CFIUS ausräumen."