Inflation

Ohne Berücksichtigung der Preise für Energie und Nahrungsmittel betrug die Inflationsrate im Oktober 1,2 Prozent. - Bild: Pixabay

Im September hatte die Rate 1,8 Prozent betragen. Die Statistiker bestätigten damit - wie von Volkswirten erwartet - ihre vorläufige Schätzung vom 30. Oktober.

Ohne Berücksichtigung der Preise für Energie und Nahrungsmittel betrug die Inflationsrate im Oktober 1,2 Prozent. Binnen Monatsfrist stagnierten die Verbraucherpreise, womit die vorläufigen Daten ebenfalls bestätigt wurden.

Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland stieg um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum Vormonat sank der Index um 0,1 Prozent. Auch die vorläufigen Ergebnisse für den HVPI wurden somit bestätigt. Die HVPI-Rate ist maßgeblich für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB).

Für Lebensmittel mussten die Verbraucher 4,3 Prozent mehr bezahlen als vor einem Jahr. Teurer waren vor allem Speisefette und Speiseöle (plus 27,9 Prozent), insbesondere kostete Butter (plus 54,0 Prozent) erheblich mehr. Energie verteuerte sich um 1,2 Prozent.