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Infor hat seine Quartals- und Geschäftsjahresergebnisse bekannt gegeben. - Bild: Infor

Infor gab seine Finanzergebnisse für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2016 bekannt, das am 30. April 2016 endete. Die Software-Umsätze des Quartals, inklusive Lizenzgebühren und Cloud-Abonnements, stiegen demnach um 34,9 Prozent sowie 35,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, basierend auf GAAP und Non-GAAP, zu konstanten Wechselkursen. Infor gewann zudem 700 neue Kunden.

Der gesamte Umsatz des Quartals, auf GAAP- und Non-GAAP-Basis, stieg zu momentanen Wechselkursen um 8,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, und zu konstanten Wechselkursen um 9,4 Prozent – mit Wachstum in allen Umsatzkategorien wie Softwarelizenzen und Abonnements, Produkt-Update- und Support-Gebühren, Consulting-Services und andere Umsätze.

Am 30. April endete zudem ein starkes Geschäftsjahr 2016 für Infor. Nach einer Umstellung des Finanzjahres zeigt der Vergleich einer elfmonatigen Non-GAAP-Periode mit dem Geschäftsjahr 2015, dass die Umsätze aus Software-Lizenzen sowie Abonnements bei konstanten Wechselkursen um 26,9 Prozent stiegen.

Infor gewann laut Mitteilung im selben Zeitraum erneut Marktanteile. Da die Kunden vermehrt Software-Suiten kauften, die aus mehreren Infor-Produkten bestehen, wachse die durchschnittliche Deal-Größe weiter: 126 Deals hatten einen Wert von über einer Million US-Dollar. 15 Deals überstiegen die Marke von fünf Millionen US-Dollar.

"Infor zieht in Sachen Cloud weiter an der Konkurrenz vorbei. Mehr als 40 Prozent des Umsatzes aus Software-Lizenzen im Geschäftsjahr 2016 stammen aus dem SaaS-Geschäft. Vor drei Jahren waren das noch 10 Prozent", sagt Charles Phillips, CEO von Infor.

"Die hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung, die wir in den vergangenen sechs Jahren getätigt haben, um modernste Funktionen in unsere Lösungen zu integrieren und diese auf AWS-Basis bereitzustellen anstatt in unseren eigenen Rechenzentren, zahlen sich aus. Auch unser Fokus auf die Applikationsebene, spezifische Branchen, erstklassiges Design, Commerce-Netzwerke und maschinelles Lernen erzeugt deutliche Resultate. Diese Dynamik setzt sich im Geschäftsjahr 2017 ungebremst fort: Die Vertriebspipeline ist voller als je zuvor in der Unternehmensgeschichte, was wir auch auf das Wachstum bei SaaS-Deals zurückführen.”

Das Finanzjahr 2016 bedeutete laut Unternehmen auch einen großen Schritt in der Evolution von ERP-Software: Infor habe das Konzept des vernetzten ERP oder Multi-Enterprise-ERP definiert. In der heutigen globalisierten Wirtschaft werden viele Funktionen, die früher von einem einzigen Unternehmen erfüllt wurden, von einem Netzwerk an Handelspartnern verwaltet – etwa Produktion, Logistik, Distribution und der Point-of-Sale, hieß es.

Indem Infor sein Commerce Network in die ERP-Applikationen integriere und einbette, werde eine Echtzeit-Einblick auf Waren möglich. Dabei spiele es keine Rolle, ob diese gerade transportiert werden, gelagert oder produziert. So werde das ERP über die eigenen Unternehmensgrenzen hinweg auf die erweiterte Supply Chain verlängert.

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