KAUFBEUREN (ba). Laut einer aktuellen Lünendonk-Studie betrafen die Erwartungen der Kunden betrafen nach Meinung der befragten Industriedienstleister 2009 vor allem primäre, ihnen direkt zugutekommende Elemente. Im Vergleich zu den Werten der Vorjahresstudie sind Änderungen festzustellen, deren Ursachen in der durch die Krise verursachte wirtschaftliche Rezession zu suchen sind. „Fachkompetenz“ befindet sich mit 73,7 % nach wie vor auf Platz eins (2008: 78,6 %). Dagegen konnten sich die Faktoren „Gutes Preis-Leistungsverhältnis“ sowie hohe „Qualität“ die Plätze zwei und drei sichern (je 57,9 %). Bemerkenswert istderen Bedeutungszugewinn von 7,9 beziehungsweise 15,0 Prozentpunkten.

Auf einer Skala von -2 (völlig unwichtig) bis +2 (am wichtigsten) bewerteten die 43 von der Lünendonk GmbH analysierten Instandhaltungs-Unternehmen die Themen, die sie momentan am meisten beschäftigen. Deutlich zu erkennen ist, wie sich die Anbieter unter dem Einfluss der Rezession um eine Performancesteigerung ihrer Firmen bemühen. Das „Wachsen aus eigener Kraft“ nimmt mit einer Bewertung von +1,3 den ersten Platz ein. Es folgt die Maßnahme, sich durch ein breiteres Leistungsspektrum weniger krisenanfällig aufzustellen (+1,2). In dieselbe Richtung weist die „Konzentration auf Kernkompetenzen“ (+1,2).

Um 0,4 Prozentpunkte stieg die Bewertung des Themas „Customer Relationship Management“ (CRM). Kundenloyalität hatte sich in der Krise als ein enorm wichtiger Faktor für den Erfolg erwiesen – folgerichtig platzierten die analysierten Unternehmen „CRM“ mit dem Wert +1,0 an vierter Stelle.