Intec-Preis 2017

Viele Firmen haben sich um den Intec-Preis 2017 beworben. Gewonnen haben die Firmen Spring Technologies, Profiroll Technologies, Niles-Simmons Industrieanlagen und Reiff Technische Produkte. Bild: Leipziger Messe GmbH / Martin Neuhof

Im Rahmen der festlichen Messe zu den Fachmessen Intec und Z wurde in Leipzig der Intec-Preis 2017 vergeben. Mit in der Jury vertreten war Produktion-Redakteur Sebastian Moser.

Der Preisträger in der Kategorie Unternehmen bis 100 Mitarbeiter ist das Unternehmen Spring Technologies aus Wetzlar für die zukunftsweisende Software NCSIMUL 4CAM. Sie ermöglicht mit wenigen Klicks die Konvertierung bestehender NC-Programme auf eine neue Maschine. "Das bedeutet einen echten Fortschritt, denn bisher war die Investition in eine neue Werkzeugmaschine mit einer aufwändigen Anpassung der NC-Programme verbunden", berichtet Jury-Mitglied Sebastian Moser.

Platz 2 in dieser Kategorie ging an die Firma Maximator Jet aus Schweinfurt für die Wasserstrahlschneidanlage MicroCut VZ, mit der sich erstmals auch sehr kleine Bauteile präzise bearbeiten lassen.

Platz 3 sicherte sich bkl-Lasertechnik aus Rödental für die Entwicklung einer neuartigen Fertigungstechnologie für Formwerkzeuge zur Optimierung der Temperaturstrategie im Spritzgießprozess.

In der Kategorie Firmen über 100 Mitarbeiter gibt es gleich zwei Sieger: Die Firmen Profiroll Technologies aus Bad Düben und Niles-Simmons Industrieanlagen aus Chemnitz. Profiroll Technologies wurde für die flexible Fertigungszelle Rollex FBR ausgezeichnet, die laut Jury-Mitglied Prof. Dieter Weidlich einen Innovationssprung bei der Herstellung kaltumgeformter Getrieberäder ermöglicht.

Niles-Simmons erhält den Preis für ein zukunftsweisendes Bearbeitungszentrum mit Direktantrieb zur Bearbeitung von Hochgeschwindigkeitseisenbahnrädern.

Der zweite Platz in dieser Kategorie geht an das japanische Unternehmen Amada Machine Tools für die Entwicklung einer Hochleistungsbandsäge, die bisher Kreissägen vorbehaltene Leistungswerte übertrifft.

Ebenfalls einen Platz auf dem Siegertreppchen sicherte sich SEW-Eurodrive mit dem innovativen nodularen Automatisierungsbaukasten MOVI-C für elektrische Antriebe. Dieser ermöglicht effiziente Bewegungen im Zeitalter von Industrie 4.0.

Der Intec-Preis für Nachwuchsarbeit geht an die Firma Reiff Technische Produkte aus Reutlingen. "Ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Nachwuchsgewinnung, beginnend bei Schulkindern und methodisch fundierte Programme zur Nachwuchsförderung und -qualifizierung sind beispielgebend zur Sicherung des Berufsnachwuchses für Unternehmen unterschiedlichster Art", heißt es dazu aus der Jury.

Ebenfalls vorbildlich ist die Nachwuchsarbeit von Profiroll Technologies, das sich den zweiten Platz sicherte. Die Begründung der Jury: "Profiroll engagiert sich über die gesamte Prozesskette der Nachwuchsarbeit von der Grundschule bis zur firmeneigenen Ausbildung".

Den dritten Platz teilen sich die Firmen Kunststofftechnik Weißbach und Beschriftungstechnik Frank Gärtner.