Der US-Chiphersteller Intel lässt laut einem Medienbericht doch die Finger vom Wettbewerber Altera.

Der US-Chiphersteller Intel lässt laut einem Medienbericht doch die Finger vom Wettbewerber Altera. - Bild: Intel/Imago

Der US-Halbleiterkonzern Intel hat offenbar Gespräche mit Altera über eine mögliche Übernahme aufgegeben. Die Verhandlungen seien beendet worden, weil die Parteien sich nicht auf einen Preis hätten einigen können.

Wie der US-Fernsehsenders CNBC unter Berufung auf Kreise berichtete, hätten beide Unternehmen seit mehr als einer Woche nicht mehr verhandelt. Intel habe ein reines Barangebot im niedrigen Bereich von 50 Dollar je Aktie vorgelegt, was von Altera abgelehnt worden sei. Die Verhandlungen seien seit Monaten geführt worden, doch nun habe Intel zu diesem Zeitpunkt jegliche Übernahmeversuche bezüglich Altera aufgegeben, berichtete CNBC unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Die Aktie von Altera fiel im vorbörslichen Handel um mehr als 11 Prozent. Als im März das erste Mal über Übernahmegespräche berichtet wurde, schnellte der Aktienkurs um 28 Prozent in die Höhe. Der Aktienkurs von Intel notierte im vorbörslichen Handel um 2 Prozent niedriger. Der Halbleiterhersteller Broadcom legte vorbörslich um mehr als drei Prozent zu, vermutlich getrieben von Gerüchten, er könne das nächste Übernahmeziel von Intel werden.

Statistik: Nettogewinn von Intel weltweit von 2004 bis 2014 (in Milliarden US-Dollar) | Statista
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Dow Jones Newswires/Guido Kruschke