Für das erste Quartal erwartet das Unternehmen einen Umsatz zwischen 13,2 und 14,2 Milliarden

Für das erste Quartal erwartet das Unternehmen einen Umsatz zwischen 13,2 und 14,2 Milliarden Dollar und eine Marge von 60 Prozent, "plus/minus ein paar Prozentpunkte". Die Schätzungen der Analysten liegen hier bei einem Umsatz von 13,76 Milliarden Dollar und einer Marge von 61,2 Prozent. - Bild: Intel

Dagegen blieb der Ausblick von Intel für das laufende Quartal und das Gesamtjahr eher zurückhaltend. Dies drückte die Intel-Aktie im nachbörslichen Handel um 1,2 Prozent ins Minus.
Der Gewinn von Intel, ein Wettbewerber von Infineon Technologies, kletterte im Zeitraum von September bis Dezember im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 39 Prozent auf 3,66 Milliarden US-Dollar. Je Aktie verdiente der Konzern damit 0,74 Dollar.

Der Umsatz erhöhte sich um sechs Prozent auf 14,72 Milliarden US-Dollar zu. Analysten hatten mit einem Gewinn je Aktie von 0,66 Dollar sowie einem Umsatz von 14,71 Milliarden Dollar gerechnet.

Für das erste Quartal erwartet das Unternehmen einen Umsatz zwischen 13,2 und 14,2 Milliarden Dollar und eine Marge von 60 Prozent, “plus/minus ein paar Prozentpunkte”. Die Schätzungen der Analysten liegen hier bei einem Umsatz von 13,76 Milliarden Dollar und einer Marge von 61,2 Prozent. Mit Sicht auf das Gesamtjahr prognostiziert Intel einen Umsatzanstieg im mittleren einstelligen Bereich und eine Marge von 62 Prozent. Die Erwartungen des Marktes liegen bei einem Umsatzanstieg von vier Prozent sowie einer Marge von 63,4 Prozent.

Der Konzern hatte deutlich unter der gestiegenen Nachfrage für Smartphones und Tablets gelitten, die auf Kosten des PC-Absatzes ging. Doch im Frühjahr gab es dann erste Anzeichen für eine Verbesserung, da die Umstellung von PC’s auf Tablets in vielen Unternehmen leicht zurückging.

Für den PC-Bereich vermeldete Intel im vierten Quartal einen Umsatzanstieg von drei Prozent, bei den Chips für Server wurde ein Umsatzplus von 25 Prozent erzielt. Dennoch verzeichnete der Konzern für Mobile Communications einen operativen Verlust von 1,11 Milliarden Dollar. Für das Gesamtjahr summiert sich dieser auf 4,21 Milliarden Dollar. “Wir werden unsere Profitabilität in diesem Bereich in diesem Jahr verbessern”, versprach Intel-CEO Brian Krzanich.

Konkurrent Infineon, dessen Geschäft jedoch nicht in allen Bereichen deckungsgleich mit dem von Intel ist, wird Ende des Monats Zahlen für das abgelaufene Quartal vorlegen. Infineon hatte bereits rückläufige Umsätze zum Vorquartal angekündigt.

Dow Jones Newswires/Marina Reindl