Isra Vision

Isra Vision beschäftigt weltweit gut 800 Mitarbeiter und hat mehr als 25 Standorte. - Bild: Isra Vision

Vor allem ein Projekt sei sehr vielversprechend. Ersü hofft, noch im Sommer einen Vertragsabschluss vermelden zu können.

Ausschau hält das Darmstädter Unternehmen in Asien, den USA und Europa. Bei den Objekten handelt es sich um Solar-, 3D- oder Roboterspezialisten. Darüber hinaus rechnet Ersü damit, in den kommenden Wochen neue Aufträge einsammeln zu können. Aktuell beläuft sich der Auftragsbestand auf über 95 Millionen Euro.

Im ersten Halbjahr 2017/2018 konnte das Unternehmen, das unter anderem Oberflächeninspektion mit industrieller Bildverarbeitung anbietet, kräftig wachsen. Der Umsatz legte in den sechs Monaten bis Ende März um 10 Prozent auf 64,7 Millionen Euro zu.

Vor Steuern verdiente Isra Vision 12,7 Millionen Euro, was einem Plus von 11 Prozent entspricht. Unter dem Strich legte der Gewinn um gut 14 Prozent auf knapp 9 Millionen Euro zu. Isra Vision ist inzwischen schuldenfrei und konnte gegen Ende des ersten Halbjahres eine Nettoliquidität von knapp 4 Millionen Euro aufbauen.

Expansion in Südostasien und Osteuropa

Isra Vision beschäftigt weltweit gut 800 Mitarbeiter und hat mehr als 25 Standorte. Aktuell prüft das Management Möglichkeiten für eine verstärkte Expansion in Südostasien und Osteuropa. Neben einzelnen Standorterweiterungen ist auch der Neubau einer Firmenzentrale in Darmstadt in Planung.

Für das Gesamtjahr 2017/2018 (Ende September) erwartet Isra Vision ein Umsatzplus von zehn Prozent auf über 150 Millionen Euro. Die Margen sollen mindestens stabil bleiben. Mittelfristig will Isra Vision die Marke von 200 Millionen Euro beim Umsatz knacken.

Die Isra-Aktie gehörte am Mittwoch zu den Verlierern im TecDax. Gegen Mittag belief sich das Minus auf 3,31 Prozent auf 43,85 Euro. Erst vergangene Woche hatte das Unternehmen einen Aktiensplit vollzogen. Die Aktionäre erhielten für jedes Papier vier weitere Anteile. Damit verfünffacht sich ihr Aktienbestand. Unternehmen führen Aktiensplits oftmals durch, wenn Aktien optisch teuer erscheinen, um sie - vor allem für Privatanleger - wieder interessanter zu machen.

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