Schuler hat in Italien zugekauft: Farina gehört jetzt zum Unternehmen.

Schuler hat in Italien zugekauft: Farina gehört jetzt zum Unternehmen. - Bild: Schuler

Farina erhält laut Mitteilung Zugang zum weltweiten Vertriebsnetz von Schuler. Der im norditalienischen Suello beheimatete Maschinenbau-Spezialist werde dabei weiter unter seinem eingeführten Markennamen operieren. Schuler könne «von der Flexibilität und den günstigen Kostenstrukturen» von Farina profitieren, erklärte dessen Chef Paolo Civardi.

Das Unternehmen hat den Angaben zufolge 2017 mit rund 40 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 21 Millionen Euro erzielt. Im Bereich der Automobilindustrie seien bisher vor allem Kunden in Italien, Spanien und Deutschland beliefert worden. Schuler ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer im Bereich der Umformtechnik. Das Unternehmen bietet Pressen, Automationslösungen, Werkzeuge, Prozess-Know-how und Service für die metallverarbeitende Industrie und den Automobilbau.

Für 2017 hatte Schuler einen Umsatz von 1,233 Milliarden Euro ausgewiesen. Der Auftragseingang ging dabei um 4,8 Prozent auf 1,14 Milliarden Euro zurück. Der Auftragsbestand verringerte sich um 11 Prozent auf 901,6 Millionen Euro. Schuler hat rund 6 600 Mitarbeiter in 40 Ländern. Der Konzern gehört seit 2013 mehrheitlich zur österreichischen Andritz-Gruppe.

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