Giancarlo Losma, Präsident von Ucimu-Sistemi per produrre.

Giancarlo Losma, Präsident von Ucimu-Sistemi per produrre.

I-MAILAND (buc). Einen Aufschwung, der allerdings "mühsam" verlaufe, vermeldet der italienische Verband der Hersteller von Werkzeugmaschinen, Robotern und Automation Ucimu-Sistemi per produrre. "Mögen auch die wichtigsten Wirtschaftsindikatoren auf Wachstum hindeuten", erklärte Giancarlo Losma, Präsident des Verbandes, "scheint der 2010 registrierte und für 2011 prognostizierte Aufschwung noch eher kümmerlich".

Entsprechend vorläufiger Zahlen stieg die italienische Produktion 2010 auf 4,23 Mrd Euro, was einen Zuwachs von 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeute. Der Export italienischer Werkzeugmaschinen legte 2010 um 3,1 Prozent auf 2,6 Mrd Euro zu. Auch für die Italiener avancierte China zum Absatzmarkt Nummer eins und hat damit Deutschland vom Podest gestoßen. Es folgen die USA auf Rang drei, dann Frankreich, Indien, Russland, Iran, Brasilien, Spanien und Polen. Mit einem Zuwachs um 13,3 Prozent gegenüber dem Zeitraum Januar bis September 2009 stieg der Absatz italienischer Werkzeugmaschinen in China 2010 auf einen Wert von über 270 Mio Euro. China nimmt heute 15,9 Prozent des italienischen Branchenexports ab. Inlandsseitig stieg der Konsum um 6,5 Prozent auf 2,5 Mrd Euro, wovon die italienischen Hersteller mit einem Anstieg um 3,8 Prozent auf 1,6 Mrd Euro profitierten. Auch der Import registrierte einen Zuwachs (+12,1 Prozent), aber der absolute Wert sei noch sehr niedrig.