Japan Export Einbruch

Japans Exporte gehen zurück. - Bild: Bernswaelz/Pixabay

Damit sind die Exporte bereits den zehnten Monat in Folge rückläufig. Dies ist die längste Durstrecke seit der Finanzkrise. Ökonomen hat nicht mit einem Rückgang in dieser Größenordnung gerechnet und sagten ein Minus von 13 Prozent voraus.

Die schwachen Exportdaten sind ein weiteres Zeichen für die Schwäche der drittgrößten Wirtschaft der Welt. Geringer nachgefragt aus dem Ausland wurden die japanischen Autos und Schiffe, teilte das Finanzministerium mit.

Auch die weiteren Ausfuhrdaten zeichnen ein düsteres Bild. So fiel das Exportvolumen im Juli um 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Wert der japanischen Ausfuhren rutschte saisonbereinigt um 1,8 Prozent zum Vormonat ab. Die Importe nach Japan ermäßigten sich um 24,7 Prozent auf 5,22 Billionen Yen.

Die Importe sind damit den 19. Monat in Folge im Rückwärtsgang. Die Handelsbilanz wies damit im Juli einen Überschuss von 513,5 Milliarden Yen aus. Volkswirte hatten mit einem Handelsbilanzüberschuss von 305,2 Milliarden Yen gerechnet.