Jenoptik in Jena liefert Kamerasysteme nach Australien

Die Jenoptik-Sparte Traffic Solutions hat mit der Western Australia Police einen Rahmenvertrag über die Lieferung, Installation, Wartung und den Betrieb von Kamerasystemen zur Verkehrsüberwachung geschlossen. - Bild: Lofor/Wikimedia

Die Jenoptik-Sparte Traffic Solutions hat mit der Western Australia Police (WAPOL) einen Rahmenvertrag über die Lieferung, Installation, Wartung und teilweise den Betrieb von zunächst 81 Anlagen zur Verkehrsüberwachung geschlossen.

Wie das Untenehmen meldet, läuft der Vertrag über sieben Jahre und enthält Optionen zur Verlängerung um bis zu vier Jahre sowie für eine mögliche Ausweitung durch zusätzliche Kamerasysteme. Der Auftragswert für diese 81 Anlagen inklusive Service für die ersten sieben Jahre liegt bei rund 28 Mio AUD (knapp 20 Mio Euro). Insgesamt könnte sich das Volumen für Jenoptik auf bis zu etwa 60 Mio AUD (rund 40 Mio Euro) erhöhen.

Die ersten 81 Anlagen soll Jenoptik im Laufe der kommenden drei Jahre liefern. Sie dienen der mobilen und stationären Geschwindigkeits- bzw. der Rotlichtüberwachung im australischen Bundesstaat Western Australia. WAPOL will mit den Jenoptik-Anlagen bereits bestehende Messplätze modernisieren sowie zusätzliche Messstellen ausrüsten. Diese Initiative der Polizei ist Teil der langfristigen Strategie des Bundesstaates für mehr Verkehrssicherheit („Towards Zero Road Safety Strategy 2008-2020“).

Zum Einsatz kommen Kamerasysteme der TraffiStar-Serie mit Radar- oder Lasertechnik. Gefertigt werden sie am Hauptstandort der Jenoptik-Sparte Traffic Solutions in Monheim am Rhein. Installation und Wartung verantwortet die Jenoptik-Niederlassung in Australien, dazu auch den Betrieb der stationären Anlagen. Für einen optimalen Service vor Ort wird Jenoptik das Team der Jenoptik Australia in der westaustralischen Stadt Perth verstärken.

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