Jenoptik

Jenoptik ist nach starkem Quartal optimistischer für Gesamtjahr. - Bild: Jenoptik

Da das TecDAX-Unternehmen auch ein starkes Schlussquartal erwartet, fällt der Ausblick für 2017 etwas besser als bisher aus.

Die Jenoptik AG rechnet nun sowohl beim Umsatz als auch der Marge damit, das obere Ende der in Aussicht gestellten Bandbreite zu erreichen. Bisher wurden beim Umsatz 720 bis 740 Millionen Euro nach 685 Millionen Euro im Vorjahr erwartet. Die EBIT-Marge soll nun am oberen Ende von 9,5 Prozent bis 10 Prozent liegen. Damit könnte das Jenaer Unternehmen eventuell noch den Wert des Vorjahres (10 Prozent) erreichen.

In den drei Monaten per Ende September stieg der Umsatz um 7,7 Prozent auf 178,4 Millionen Euro. Deutlich überproportional wuchs das Ergebnis: Das EBIT kletterte um 29 Prozent auf 22,9 Millionen Euro, nach Steuern verdiente Jenoptik mit 21,5 Millionen Euro sogar 57 Prozent mehr.

Besonders gut lief es im größten Bereich Optics & Life Science, in dem der Umsatz um 18 Prozent und das EBIT um 30 Prozent zulegten. Einbußen musste Jenoptik dagegen im Geschäft mit Sicherheits- und Verteidigungstechnik verbuchen, sowohl bei den Erlösen als auch beim Gewinn.

Deutliche Rückgänge verzeichnete das Unternehmen bei den Auftragseingängen: Diese brachen in den drei Monaten um ein Viertel auf 171 Millionen Euro ein.