Jenoptik

Der Optoelektronikkonzern Jenoptik will seine Aktionäre an der guten Geschäftsentwicklung 2016 teilhaben lassen. Das Unternehmen schlug bei der Vorlage der ausführlichen Zahlen eine Dividende von 25 Cent je Aktie vor. - Bild: Jenoptik

Die Anfang Februar genannten vorläufigen Zahlen bestätigte Jenoptik weitgehend. Der Auftragseingang kletterte um 97,0 Millionen Euro und erreichte mit 733,8 Millionen Euro einen Spitzenwert. Das EBIT verbesserte sich um 11,8 Prozent auf 68,5 Millionen Euro, die Marge lag damit bei 10 Prozent.

Auf Basis der guten Auftrags- und Projektpipeline geht der im TecDAX notierte Konzern 2017 von einem organischen Umsatz- und Ergebniswachstum aus. Der Umsatz soll 720 bis 740 Millionen Euro erreichen, nach 684,8 Millionen Euro 2016. Alle drei Segmente sollen dazu beitragen. Beim EBIT, auf Basis der fortgeführten Geschäftsbereiche, rechnet Jenoptik 2017 ebenfalls mit einem Anstieg. Die EBIT-Marge soll zwischen 9,5 bis 10,0 Prozent liegen. 2016 betrug das EBIT der fortgeführten Geschäftsbereiche 66,2 Millionen Euro, was einer EBIT-Marge von 9,7 Prozent entsprach.

"Auch unsere darüber hinausgehenden Planungen haben unverändert Bestand: Wir streben bis 2018 an, den Jahresumsatz auf rund 800 Millionen Euro - einschließlich kleinerer Akquisitionen - zu erhöhen und eine EBIT-Marge von etwa 10 Prozent zu erreichen", sagte Finanzvorstand Hans-Dieter Schumacher.

Traeger übernimmt Vorstandsvorsitz zum 1. Mai

Schumacher wird ab Mai mit einem neuen Chef zusammenarbeiten. Zum 1. Mai übernehme Stefan Traeger den Vorstandsvorsitz, teilte Jenoptik weiter mit. Der 49-Jährige folge auf Michael Mertin, der nach knapp zehn Jahren als Jenoptik-Chef ausscheide. Mertin hatte sich im September gegen eine Verlängerung seines Vorstandsvertrags entschieden. Der Aufsichtsrat hatte daraufhin im Dezember Traeger zum neuen Vorstandsvorsitzenden bestellt. Traeger kommt von der Schweizer Tecan Group AG, bei der er Mitglied der Konzernleitung war.