Jenoptik-Chef Stefan Traeger will in Asien wachsen

Jenoptik-Chef Stefan Traeger will in Asien wachsen. - Bild: Jenoptik

Wie Traeger am Dienstag auf der Hauptversammlung in Weimar sagte, sei der dortige Geschäftsausbau eine klare Priorität für die kommenden Jahre. Unterstützt werde Jenoptik dabei seit April von einem erfahrenen lokalen Manager.

Da Jenoptik zukünftig noch internationaler werden soll, will das im TecDax notierte Unternehmen bis 2022 in allen wichtigen Märkten eine Produktion sowie Forschung und Entwicklung vor Ort etablieren. Zudem soll mindestens eine Division des Unternehmens ihren Hauptsitz außerhalb Deutschlands haben. Die neue Strategie hatte der Vorstand schon im Februar vorgestellt.

In den kommenden Jahren will Jenoptik das Wachstum beschleunigen und bis 2022 bei den Erlösen jährlich um einen mittleren bis hohen einstelligen Prozentsatz zulegen. Um dabei noch profitabler zu werden, will der TecDax-Konzern künftig sein Geschäft neu bündeln.

Insgesamt sollen drei Divisionen im Geschäft mit dem Licht entstehen. Unter "Light & Optics" soll das Erstausrüster-Geschäft zusammengefasst werden, unter "Light & Production" das Industriekundengeschäft und unter "Light & Safety" das Geschäft mit Öffentlichen Auftraggebern. Die Aktivitäten des heutigen Segments "Defense & Civil Systems", die auf mechatronischen Technologien basieren, sollen unter einer neuen eigenständigen Marke geführt werden. Im laufenden Jahr will Jenoptik die neue Strategie umsetzen und ab 2019 dementsprechend die Berichterstattung umstellen.

Das Unternehmen mit rund 3700 Mitarbeitern, davon 1225 am Hauptsitz in Jena, ist einer der wenigen eigenständigen Industriekonzerne in Ostdeutschland.

  • Jenoptik

    Platz 6: Jenoptik hat es mit einem Umsatz von 469 Millionen Euro im Jahr 2016 auf Platz 6 unter die wichtigsten deutschen Unternehmen aus dem Bereich Automation geschafft. - Quelle: Statista / Bild: Jenoptik Robot/Wikimedia

  • Kuka

    Platz 5: Der Roboter- und Anlagenbauer Kuka mit Sitz in Augsburg hat sich mit 994 Millionen Euro Umsatz im Jahr 2016 Platz 5 geholt. - Quelle: Statista / Bild: ubahnverleih/Wikimedia

  • Phoenix Contact

    Platz 4: Phoenix Contact stellt Komponenten, Systeme und Lösungen im Bereich der Elektrotechnik, Elektronik und Automation her. Im Jahr 2016 ist das Unternehmen mit einem Umsatz von 1.970 Millionen Euro auf dem vierten Platz gelandet. - Quelle: Statista / Bild: Phoenix Conact

  • Festo

    Platz 3: Mit 2.740 Millionen Euro Umsatz hat Festo auf dem Treppchen Bronze erlangt. - Quelle: Statista / Bild: Festo

  • Bosch Rexroth

    Platz 2: Mit einem fast doppelt so hohen Umsatz von 5.379 Millionen Euro hat Bosch Rexroth im Jahr 2016 Platz 2 erreicht. - Quelle: Statista / Bild: Bosch Rexroth

  • Siemens

    Platz 1: Siemens ist im Jahr 2016 mit Abstand der unangefochtene Sieger gewesen. Der Umsatz der Aktiengesellschaft hat sich auf 19.210 Millionen Euro belaufen. - Quelle: Statista / Bild: Siemens

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