John Deere

Der Landmaschinenhersteller John Deere hat weniger Umsatz gemacht als erwartet. - Bild: Deere & Company

Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben von einer starken Nachfrage aus Südamerika profitiert. Der Konzern rechnet damit, den Absatz von Traktoren und Mähdreschern im laufenden Geschäftsjahr um 10 Prozent zu steigern.

Deere hob die Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2016/17 auf 2,08 Milliarden Dollar von 2 Milliarden Dollar an.

Im Juni hatte Deere die Übernahme der deutschen Unternehmens Wirtgen für rund 4,4 Milliarden Euro vereinbart. Wirtgen mit seiner starken Präsenz in China und Brasilien könnte dem Konzern dabei helfen, seine Absätze in diesen Regionen anzukurbeln.

Deere meldete für das Quartal per Ende Juli einen Gewinn von 642 Millionen Dollar oder 1,97 Dollar je Aktie. Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen 489 Millionen Dollar bzw 1,55 Dollar je Aktie verdient. Der Gesamtumsatz, der das Finanzdienstleistungsgeschäft des Konzerns einschließt, kletterte um 16 Prozent auf 7,8 Milliarden Dollar. Der Umsatz im Maschinengeschäft stieg um 17 Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar.

Analysten hatten einen Gewinn von 1,95 Dollar je Aktie und einen Umsatz aus dem Geschäft mit Maschinen von 6,9 Milliarden Dollar erwartet.