Johnson Controls stellt das Geschäft mit Autobatterien auf den Prüfstand

Johnson Controls stellt das Geschäft mit Autobatterien auf den Prüfstand. - Bild: Bahnemann/Wikimedia/CC BY-SA 3.0

"Unsere Priorität ist es, für die Aktionäre zusätzliche Werte zu schaffen", sagte Konzernchef George Oliver. Dazu gehöre es auch, das Geschäftsportfolio zu optimieren.

Der Konzern stehe derzeit auf zwei Standbeinen, die sich auf sich sehr unterschiedliche Industrien ausrichteten und jeweils besondere Anforderungen im Tagesgeschäft und an die Finanzen stellten, hieß es weiter. Strategische Priorität soll bei den Amerikanern künftig die größere Gebäudetechnik-Sparte haben, die weiter gestärkt werden soll. Johnson Controls will hier in den Ausbau der nach eigenen Angaben bereits marktführende Position weiter investieren.

Wie genau eine Lösung für die zur Disposition stehende Sparte Power Solutions aussehen kann, ließ der Konzern zunächst offen. Die Überprüfung soll in den kommenden Monaten abgeschlossen werden, eine endgültige Entscheidung oblige dem Verwaltungsrat. Der Bereich mit rund 15 000 Mitarbeitern hatte im vergangenen Jahr 7,3 Milliarden Dollar zum Konzernumsatz beigesteuert, der insgesamt bei rund 30 Milliarden Dollar lag. Dabei kam das Batteriegeschäft auf ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in Höhe von 1,6 Milliarden Dollar.

  • Michelin

    Michelin, der Reifenhersteller aus Frankreich belegt Platz zehn. Der Umsatz von 21.199 Millionen Euro reichte nicht aus, um den neunten Platz aus dem Vorjahr zu verteidigen. - Bild: Michelin

  • Johnson Controls

    Als einzige US-amerikanische Firma in den Top Ten kommt Johnson Controls auf Platz neun. Der Hersteller von Sitzen und Start-Stopp-Batterien setzte 23.866 Millionen Euro um – und rutschte damit im Vergleich zum Vorjahr um drei Plätze ab. - Bild: Johnson Controls

  • Bridgestone/Firestone

    Der weltweit größte Reifenhersteller Bridgestone/Firestone aus Japan erreicht mit einem Umsatz 24.094 Millionen Euro Platz acht. - Bild: Bridgestone/Firestone

  • Aisin

    Von Platz acht auf Platz sieben konnte sich Aisin verbessern. Der Hersteller von Getriebe, Bremssystemen, Karosserie- und Motorenteilen setzte 24.104 Millionen Euro um. - Bild: Aisin

  • ZF Friedrichshafen

    Einen großen Sprung machte ZF Friedrichshafen, der Konzern verbesserte sich von Platz elf in 2014, auf jetzt Platz sechs mit einem Umsatz von 27.434 Millionen Euro. ZF stellt Fahrwerks- und Antriebssysteme, aber auch Elektronik und Software her. - Bild: ZF Friedrichshafen

  • Hyundai Mobis

    Cockpit-, Frontend- und Chassismodule aus Südkorea: Hyundai Mobis belegt mit einem Umsatz von 28.096 Millionen Euro Platz fünf. - Bild: Hyundai Mobis

  • Magna

    Den vierten Platz macht Magna: Der kanadische Konzern stellt hauptsächlich Karosserie- und Fahrwerksysteme sowie Exterieur-Ausstattungen her. Der Umsatz betrug 29.408 Millionen Euro. - Bild: Magna

  • Denso

    Der japanische Hersteller Denso belegt mit einem Umsatz von 34.292 Millionen Euro Platz drei. Das Unternehmen produziert Klimasysteme, Motorsteuerungen und Human-Machine-Interfaces. - Bild: Denso

  • Continental

    Wie im Vorjahr auf Platz zwei: Continental. Der Umsatz des Reifenherstellers, der auch Brems-, Fahrwerk- und Sicherheitssysteme produziert, betrug 39.232 Millionen Euro. - Bild: Continental

  • Bosch

    Den ersten Platz belegt Bosch. Der Hersteller von Antriebs-, Sicherheits- und Komfortsystemen nimmt den Spitzenplatz ein, so wie bereits im letzten Jahr. Der Umsatz betrug 41.700 Millionen Euro. - Bild: Bosch