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Der am 20. Juli an die Börse gegangene Zulieferer für Nutzfahrzeugteile, die Jost Werke AG, hat seinen Umsatz um 7 Prozent auf 361,9 Millionen Euro gesteigert. - Bild: Jost Werke

Die Jost Werke AG, Zulieferer für Nutzfahrzeugteile, hat seinen Umsatz um 7 Prozent auf 361,9 Millionen Euro gesteigert. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) kletterte um 18 Prozent auf 44,3 Millionen Euro. Die EBIT-Marge stieg auf 12,2 Prozent (Vorjahr 11,1 Prozent).

Wesentlich waren dabei die Integration des erworbenen Achsengeschäfts, Effizienzsteigerungen und eine verbesserte Auslastung. Unter dem Strich stand jedoch ein hoher Verlust als indirekte Folge des Börsengangs am 20. Juli dieses Jahres.

Negatives Konzernergebnis

Aktuell verliert die Aktie 1,8 Prozent auf 33,00 Euro, liegt damit aber immer noch rund 22 Prozent über dem Emissionspreis von 27,00 Euro. Das Konzernergebnis war mit 81,9 nach 3,5 Millionen Euro weiter negativ. Hier wirkte sich die Neubewertung von Gesellschafterdarlehen mit 117,2 Millionen Euro belastend aus. Diese wurden im Zuge des Börsengangs umgewandelt, sodass sich nach Unternehmensangaben künftig keine solchen Effekte mehr auf das Finanzergebnis ergeben werden. Zudem wurden 28,6 Millionen an Ertragssteuern fällig, nachdem es vor Jahresfrist noch eine Gutschrift von 7,2 Millionen Euro gegeben hatte.

Die Prognose steht

Der Vorstandsvorsitzende Lars Brorsen zeigte sich erfreut über die gesteigerten Margen im Europa-Geschäft und das deutliche Umsatzplus in der Region Asien, Pazifik und Afrika. Für den weiteren Verlauf 2017 sind die Jost Werke zuversichtlich und halten an der Prognose fest. Es wird ein mittleres einstelliges Umsatzwachstum bei einem Plus für das bereinigte EBITDA "im hohen einstelligen Prozentbereich" erwartet.