Jungheinrich

Den vor drei Monaten angehobenen Ausblick bestätigte das Hamburger Unternehmen Jungheinrich. - Bild: Jungheinrich

Der Umsatz stieg von Juni bis September um 8,1 Prozent auf 665 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) konnte die Jungheinrich AG um 12,8 Prozent auf 52,8 Millionen Euro steigern. Die EBIT-Marge verbesserte sich damit auf 7,9 Prozent von 7,6 Prozent im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich blieben nach Steuern 34,4 Millionen Euro übrig, 10,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahlen lagen im Rahmen der Markterwartungen.

Konsensschätzung der Analysten übertroffen

Vergangene Woche hatte bereits der größere Rivale Kion solide Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt und auf ein starkes Westeuropa-Geschäft verwiesen. Auch bei Jungheinrich sieht es gut aus. Europa, der Hauptabsatzmarkt des Unternehmens, verzeichnete einen Anstieg um 7 Prozent. Die Nachfrage in Westeuropa nahm dabei um elf Prozent zu. Der Auftragseingang von Jungheinrich stieg im dritten Quartal um 14,6 Prozent auf 720 Millionen Euro und übertraf damit die Konsensschätzung der Analysten, die mit 688 Millionen Euro gerechnet hatten.

Den vor drei Monaten angehobenen Ausblick bestätigte das Hamburger Unternehmen. So rechnet Jungheinrich mit einem Auftragseingang von 2,7 bis 2,8 Milliarden Euro. Für den Umsatz wird eine Bandbreite von 2,65 bis 2,75 Milliarden Euro angepeilt. Beim EBIT erwartet der Konzern 195 bis 205 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern soll 180 bis 190 Millionen Euro erreichen.