Der Gabelstapelhersteller Jungheinrich nimmt nach einem Rekordjahr 2014 die Märkte außerhalb

Der Gabelstapelhersteller Jungheinrich nimmt nach einem Rekordjahr 2014 die Märkte außerhalb Europas ins Visier. Auch der Start ins neue Jahr ist gut gelaufen. - Bild: Jungheinrich

Der Gabelstapelhersteller Jungheinrich nimmt nach einem Rekordjahr 2014 die Märkte außerhalb Europas ins Visier. Auch der Start ins neue Jahr ist gut gelaufen.

Der Auftragseingang aller Geschäftsfelder habe in den ersten zwei Monaten des neuen Geschäftsjahres mit 418 Millionen Euro um 9 Prozent über dem Vorjahreswert von 384 Millionen Euro gelegen. Der Umsatz des Konzerns habe in den ersten beiden Monaten 2015 den Vorjahreswert um 4 Prozent übertroffen und 391 Millionen Euro betragen.

Für 2015 rechnet das Unternehmen mit einem Auftragseingang sowie einem Konzernumsatz in einer Bandbreite von 2,6 bis 2,7 Milliarden Euro. “Das EBIT für das laufende Geschäftsjahr sollte nach unserer Einschätzung bei einem Wert zwischen 190 und 200 Millionen Euro liegen”, erklärte Vorstandsvorsitzender Hans-Georg Frey.

Der Konzernumsatz legte 2014 insbesondere dank des Neugeschäfts um 9 Prozent auf knapp 2,5 Milliarden Euro zu. Das Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) stieg gegenüber dem Vorjahr um 12 Prozent auf 193 Millionen Euro, worin ein positiver Sondereffekt aufgrund der Anpassung des niederländischen Pensionsplanes in Höhe von 6,7 Millionen Euro enthalten ist.

Vorstand und Aufsichtsrat wollen bei der Hauptversammlung am 19. Mai 2015 vorschlagen, eine um 0,18 Euro erhöhte Dividende von 0,98 Euro je Stammaktie beziehungsweise 1,04 Euro je Vorzugsaktie auszuschütten.

Märkte außerhalb Europas im Fokus

Bislang sei das Unternehmen stark auf Europa ausgerichtet, so Frey weiter. Der Umsatzanteil außerhalb Europas solle von gegenwärtig neun Prozent in den nächsten Jahren auf rund 15 Prozent steigen. Dazu würden die Vertriebsanstrengungen in Asien verstärkt, und dort speziell in China.

Dow Jones Newswires/Welt/Guido Kruschke