Der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich ist gut ins zweite Quartal gestartet. Konzernchef Frey

Der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich ist gut ins zweite Quartal gestartet. Konzernchef Frey bestätigte zudem den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. - Bild: Jungheinrich

Der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich ist gut ins zweite Quartal gestartet. Wie Vorstandschef Hans-Georg Frey sagte, hat der Konzern im April nochmals an Fahrt gewonnen.

Frey bestätigte zudem den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr.

In den vier Monaten per Ende April stieg der Umsatz um 9 Prozent auf 846 Millionen Euro. Der wertmäßige Auftragseingang des Jungheinrich-Konzerns kletterte um 10 Prozent auf 897 Millionen Euro, während der Ordereingang nach Stückzahlen um 14 Prozent auf 32.300 Fahrzeuge zulegte. Das Unternehmen produzierte 30.600 Fahrzeuge, 8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Das Umsatzwachstum hat damit etwas an Dynamik gewonnen. Für das erste Quartal hatte Jungheinrich Anfang Mai ein Umsatzplus von 7,8 Prozent gemeldet. Der wertmäßige Auftragseingang hingegen stieg von Januar bis März um 11 Prozent und damit deutlicher als auf Sicht von vier Monaten.

Gabelstaplerhersteller setzt weiter auf Wachstum

Den Wachstumskurs will Jungheinrich im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen. “Dafür werden wir unsere globale Präsenz erhöhen, insbesondere in den von uns identifizierten Wachstumsmärkten”, sagte Frey. Priorität habe das Vertriebsnetz.

Für 2015 rechnet Jungheinrich weiterhin mit einem Auftragseingang sowie einem Konzernumsatz von 2,6 bis 2,7 Milliarden Euro. Das EBIT soll zwischen 190 und 200 Millionen Euro liegen, das Ergebnis vor Steuern zwischen 170 und 180 Millionen Euro. Das Unternehmen will die Schwelle von 3 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2017 überschreiten.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke