Nach einem kräftigen Umsatz- und Ergebnisanstieg hob der MDAX-Konzern seine Prognose für das

Nach einem kräftigen Umsatz- und Ergebnisanstieg hob der MDAX-Konzern seine Prognose für das Gesamtjahr an. Zudem meldete Jungheinrich die Übernahme der MIAS Group, eines Anbieters von Logistiksystemen. - Bild: Jungheinrich

Der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich hat im zweiten Quartal von der starken Nachfrage insbesondere in Europa profitiert.

Nach einem kräftigen Umsatz- und Ergebnisanstieg hob der MDAX-Konzern seine Prognose für das Gesamtjahr an. Zudem meldete Jungheinrich die Übernahme der MIAS Group, eines Anbieters von Logistiksystemen.

Im zweiten Quartal legte der Umsatz der Jungheinrich AG um 13 Prozent auf 680 Millionen Euro zu. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) kletterte um 21 Prozent auf 56,3 Millionen Euro. Unter dem Strich verdiente der Konzern mit 36,6 Millionen Euro ebenfalls 21 Prozent mehr als im Vorjahr.

Der Auftragseingang kletterte um 9 Prozent auf 703 Millionen Euro. Die Zahlen lagen allesamt über den Erwartungen der von Dow Jones Newswires befragten Analysten.

Für 2015 rechnet Jungheinrich nun mit einem Auftragseingang von 2,7 bis 2,8 Milliarden Euro. Für den Umsatz wird eine Bandbreite von 2,65 bis 2,75 Milliarden Euro angepeilt. Zuvor war der Vorstand bei beiden Kennzahlen von 2,6 bis 2,7 Milliarden Euro ausgegangen. Beim EBIT erwartet der Konzern jetzt 195 bis 205 Millionen Euro, nachdem zuvor mit 190 bis 200 Millionen Euro gerechnet worden war. Das Ergebnis vor Steuern schließlich soll statt 170 bis 180 Millionen Euro nun 180 bis 190 Millionen Euro erreichen.

Um sich weiter zu verstärken, übernimmt Jungheinrich mit der MIAS Group einen Spezialisten für automatisierte Lagerlösungen. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Die Münchener MIAS hat 2014 mit 300 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 40 Millionen Euro erzielt.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht