Jungheinrich

Aktuell laufen die Geschäfte bei Jungheinrich gut. - Bild: Jungheinrich

Der Auftragseingang soll 2017 zwischen 3,45 bis 3,55 Milliarden Euro liegen. Der Konzernumsatz dürfte sich in einer Bandbreite zwischen 3,35 und 3,45 Milliarden bewegen.

Zuvor hatte der Hamburger Konzern einen Umsatz von 3,3 bis 3,4 Milliarden Euro und einen Ordereingang von 3,4 bis 3,5 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Das EBIT für das Gesamtjahr sieht Jungheinrich nun am oberen Rand der bisher genannten Bandbreite von 250 und 260 Millionen Euro.

"Zum Ende des ersten Halbjahres 2017 ziehen wir eine positive Bilanz: Wesentlicher Treiber beim Umsatzplus ist das Neugeschäft mit starken 22 Prozent Zuwachs", sagte Jungheinrich-CEO Hans-Georg Frey. "Die Produktion übertraf den Vorjahreswert um 12 Prozent und stellt mit 57.600 Stück einen neuen Höchstwert dar." In der ersten Jahreshälfte kletterte der Umsatz um 14,2 Prozent zum Vorjahreszeitraum auf 1,63 Milliarden Euro. Für das Zweitquartal wies das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 10,3 Prozent auf 843 Millionen Euro aus und liegt damit innerhalb der Analystenerwartungen.

Der Auftragseingang stieg bei dem MDAX-Konzern im Quartal marginal um 1 Prozent und im Sechsmonatszeitraum um 7,6 Prozent auf 1,75 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragssteuern (EBIT) stieg in den drei Monaten um 5 Prozent auf 67 Millionen Euro. Für die sechs Monate verzeichnete das Unternehmen einen Zuwachs von 12 Prozent auf 123,7 Millionen Euro.

"Wir blicken mit einer Auftragsreichweite von mehr als vier Monaten und der Marktdynamik insbesondere in Europa positiv auf die zweite Jahreshälfte", fügte Frey hinzu. Der Auftragsbestand des Neugeschäftes erreichte zum 30. Juni diesen Jahres 708 Millionen Euro und war somit um 37 Millionen Euro beziehungsweise 6 Prozent höher als der Vorjahreswert.