Jungheinrich Gabelstapler

Der Gabelstapler-Hersteller Jungheinrich will neue Produktionsanlagen vorrangig in Osteuropa errichten. - Bild: Jungheinrich

"Wir haben den Schwerpunkt unserer Fertigung in Deutschland", sagte Vorstandschef Hans-Georg Frey dem Anlegermagazin Börse Online. "Wir brauchen aber in Europa einen anderen, günstigeren Standort, der auch nicht so enorm reguliert wird."

Jungheinrich werde zwar Arbeitsplätze in Deutschland erhalten und neue schaffen, sagte der CEO. Dennoch werde der Konzern werkstechnisch ein zweites Standbein im Osten aufbauen, auch, weil die Konkurrenz dies ebenfalls getan habe. Zur Höhe der geplanten Investitionen sagte Frey, diese hingen letztlich immer von der Größe des geplanten Werks ab. Diese steht aber noch nicht fest. "Es laufen erst die ersten Untersuchungen."

Das im MDAX notierte Unternehmen sei auf "sehr gutem Kurs", sein mittelfristiges Umsatzziel von 4 Milliarden Euro im Jahr 2020 zu erreichen, und wolle auch künftig weiter "stramm wachsen", sagte Frey dem Magazin. "Als organisches Wachstum finden wir 7 Prozent stramm." Der Weltmarkt sei in den letzten zehn Jahren durchschnittlich knapp 3 Prozent pro Jahr gewachsen.

Dabei solle die Profitabilität gehalten oder verbessert werden. Der Anteil der außerhalb Europas erzielten Umsätze am Konzernumsatz soll bis 2020 auf 15 Prozent steigen. Derzeit sind es fast 14 Prozent.