Der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich hat im abgelaufenen Geschäftsjahr von einer ungebrochen

Der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich hat im abgelaufenen Geschäftsjahr von einer ungebrochen starken Nachfrage insbesondere in Westeuropa profitiert. - Bild: Jungheinrich

Der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich hat im abgelaufenen Geschäftsjahr von einer ungebrochen starken Nachfrage insbesondere in Westeuropa profitiert.

Der Konzern steigerte Umsatz sowie operatives Ergebnis und konnte mehr Aufträge als im Vorjahr an Land ziehen. Die Dividende soll nun um 18 Cent auf 98 Cent je Stammaktie und um 21 Prozent auf 1,04 Euro je Vorzugsaktie angehoben werden, wie der Konkurrent der Wiesbadener Kion Group AG am Freitag bei der Bilanzvorlage mitteilte.

2014 legte der Umsatz nach vorläufigen Geschäftszahlen im Vergleich zum Vorjahr um 9 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro zu. Analysten hatten mit 2,48 Milliarden Euro gerechnet. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 12 Prozent auf 193 Millionen Euro und fiel damit besser aus als von den Marktbeobachtern mit 188 Millionen Euro prognostiziert. Das EBIT enthält einen positiven Sondereffekt aufgrund der Anpassung des niederländischen Pensionsplanes in Höhe von 6,7 Millionen Euro.

Der Auftragseingang kletterte wie Umsatz und EBIT ebenfalls auf einen Rekordwert und zwar auf über 2,5 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von knapp 7 Prozent und lag im Rahmen der Analystenerwartungen. Konkurrent Kion hatte im Februar ebenfalls Rekordwerte bei Auftragseingang, Umsatz und Gewinn gemeldet. Kion setzte im vergangenen Jahr 4,68 Milliarden Euro um und verdiente operativ auf bereinigter Basis 443 Millionen Euro.

Detaillierte Geschäftszahlen wird die Jungheinrich AG, die Ende vergangenen Jahres in den MDAX aufgestiegen ist, am 25. März mitteilen.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke