Gabelstaplerhersteller Jungheinrich

Der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich glaubt nach einem positiven Start ins Jahr an ein robustes Wachstum 2016. Der Umsatz im Januar und Februar erreichte 432 Millionen Euro und übertraf damit den Vorjahreswert um 10 Prozent. - Bild: Jungheinrich

Der Umsatz im Januar und Februar erreichte 432 Millionen Euro und übertraf damit den Vorjahreswert um 10 Prozent, wie der Hamburger Konzern mitteilte. Den Auftragseingang im laufenden Jahr sieht Jungheinrich bei 3,0 bis 3,1 Milliarden Euro, nachdem die Bestellungen im vergangenen Jahr um 11 Prozent auf 2,817 Milliarden Euro geklettert waren.

Der Umsatz soll 2016 rund 2,9 bis 3,0 Milliarden Euro erreichen, nachdem der Konzern im vergangenen Jahr hier ein Plus von gut 10 Prozent auf 2,754 Milliarden Euro erreicht hat. Das EBIT soll auf 220 bis 230 Millionen Euro steigen, nach 213 Millionen und einem Plus von gut 10 Prozent im Vorjahr.

Jungheinrich geht davon aus, dass das weltweite Marktvolumen für Flurförderzeuge 2016 leicht zunehmen wird. Das Marktvolumen in West- und Osteuropa sollte sich positiv entwickeln. Dabei könnten sich Chancen in Russland ergeben, wo erste Anzeichen einer Markterholung deutlich würden. In Asien geht Jungheinrich von einem leichten Wachstum der Märkte aus, getrieben durch die Segmente Lagertechnik und elektromotorische Gegengewichtsstapler. Für Nordamerika erwartet Jungheinrich eine stabile Marktentwicklung, auch wenn aufgrund der überraschenden Abkühlung in den ersten beiden Monaten des Jahres ein leichter Rückgang nicht auszuschließen sei.

Über die Geschäftsentwicklung im vergangenen Jahr hatte Jungheinrich bereits Anfang März berichtet, war dabei aber einen konkreten Ausblick schuldig geblieben. Dank der guten Nachfrage war der Nachsteuergewinn im vergangenen Jahr um 9,5 Prozent auf 138 Millionen Euro gestiegen. An dieser Entwicklung sollen auch die Aktionäre beteiligt werden, die sich auf eine deutlich höhere Dividende von 1,13 Euro je Stammaktie und von 1,19 Euro je Vorzugsaktie freuen können. Dies entspricht einer Steigerung der Dividende je Vorzugsaktie um 14 Prozent.