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Kärcher ist 2016 über dem Branchendurchschnitt gewachsen. Auch die Mitarbeiterzahl ist gestiegen, Kärcher beschäftigte Ende 2016 11.862 Mitarbeiter in 65 Ländern weltweit, das sind über 500 Mitarbeiter mehr als im Vorjahreszeitraum. Bild: Kärcher

„Unser Wachstum war im vergangenen Jahr etwa doppelt so hoch wie der Branchendurchschnitt“, sagt Hartmut Jenner, Vorsitzender der Geschäftsführung des Unternehmens Kärcher. „Ohne die starken Währungsschwankungen wäre unser Wachstum mit über 7 Prozent sogar noch deutlich höher ausgefallen. Erfreulich ist, dass wir uns in fast allen Märkten in Landeswährung gesteigert haben.“

Kärcher hat 2016 mehr als 100 Neuheiten auf den Markt gebracht. Im gewerblichen Bereich hat der Reinigungsgerätehersteller die Pistole für Hochdruckreiniger komplett neu konstruiert, mit einem Abzug, der den Rückstoß des Wasserstrahls nutzt. Für Endverbraucher hat Kärcher neben einer neuen Hochdruckreiniger-Reihe mit dem Hartbodenreiniger FC 5 ein völlig neues Gerät auf den Markt gebracht, das Saugen und Wischen in einem Arbeitsschritt vereint.

Auch 2016 hat Kärcher umfangreiche Investitionen getätigt. Am Stammsitz in Winnenden wurde das neue Kunden- und Besucherzentrum eröffnet. In den vergangenen Jahren hat das Familienunternehmen mehr als 30 Millionen Euro für Bürogebäude, Auditorium und Kundenzentrum am Standort Winnenden investiert. 2016 ist bereits die nächste Erweiterung um ein Gebäude mit 220 Arbeitsplätzen und einer Versuchseinheit für Waschanlagen geplant.

Mit seinem wirtschaftlichen Wachstum baut Kärcher auch sein gesellschaftliches Engagement international weiter aus. Dazu zählt die Restaurierung von Baudenkmälern genauso wie die Unterstützung gemeinnütziger Einrichtungen. 2016 hat Kärcher unter anderem das Hermannsdenkmal in Detmold und das historische Fort Anping in Taiwan mit eigener Technik und eigenen Fachleuten gereinigt. Im sozialen Bereich hat Kärcher SOS-Kinderdörfer in Deutschland und im Ausland mit Geräten und Geldspenden unterstützt. Gemeinsam mit dem Global Nature Fund wurden 2016 Grünfilteranlagen in Mexiko und Kolumbien für dörfliche Gemeinschaften errichtet.

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