WINNENDEN (ba). Gegenstand der juristischen Auseinandersetzung in Deutschland, Belgien und Großbritannien sind falsche und irreführende Behauptungen, mit denen Tennant für Scheuersaugmaschinen mit der sogenannten „ec-H2O-Technologie“ wirbt. Kärcher geht gegen mehrere Werbeaussagen von Tennant vor, vor allem gegen die Behauptung, normales Leitungswasser könne in Scheuersaugmaschinen in „aktives Wasser“ verwandelt werden, das dann wie ein kräftiges Reinigungsmittel wirke. Das Verfahren mache sich „seinen eigenen starken Reiniger“, weshalb kein Allzweckreiniger mehr gekauft werden müsse. Die Behauptungen wurden von einem unabhängigen Institut wissenschaftlich überprüft und in einem aufwändigen Gutachten widerlegt.

„In den vergangenen Jahren haben wir mit unseren Scheuersaugmaschinen weltweit deutliche Umsatzzuwächse verzeichnen können, und auch 2011 legen wir wieder kräftig zu“, sagt Hartmut Jenner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kärcher-Gruppe. „Als führendes Unternehmen der Reinigungsgeräteindustrie stehen wir auch für die Seriosität unserer Branche ein; unsere Kunden müssen sich auf die Hersteller verlassen können. Die Behauptungen von Tennant sind irreführend und wissenschaftlich absolut unhaltbar. Das Unternehmen versucht sich somit in höchst unfairer Weise von seinen Mitbewerbern abzusetzen und macht ein Kundenversprechen, das unmöglich zu erfüllen ist.“