SHW

SHW wurde 1365 gegründet und zählt zu den ältesten Industriebetrieben in Deutschland. Der Automobilzulieferer stellt unter anderem Pumpen und Motorkomponenten her. - Bild: SHW

Der Konzernumsatz lag bei 106,6 Millionen Euro nach 117 Millionen im Vorjahreszeitraum. Das bereinigte EBITDA verringerte sich leicht auf 10,8 (Vorjahr: 11) Millionen Euro. Die operative Marge verbesserte sich indes auf 10,1 Prozent von 9,4 Prozent im Vorjahr. Wegen höherer Abschreibungen fiel der Quartalsgewinn um 19 Prozent auf 3,3 Millionen Euro.

Neben dem Umsatzrückgang im Geschäftsbereich Pumpen und Motorkomponenten drückten bei Bremsscheiben die deutlich gesunkenen Schrottpreise über geringere Materialteuerungszuschläge den Umsatz.

"Unsere Maßnahmen zur Steigerung der Produktivität tragen Früchte", erklärte Frank Boshoff, Vorstandsvorsitzender der SHW AG. So seien die operativen und logistischen Engpässe am Standort Aalen-Wasseralfingen beseitigt worden.

Der Ausblick für das Gesamtjahr ist unverändert. Unter der Annahme einer stabilen Auftragslage rechnet SHW für 2016 mit einem Konzernumsatz zwischen 440 bis 460 Millionen Euro nach 463,5 Millionen Euro im Vorjahr. Dabei werden für den Geschäftsbereich Pumpen und Motorkomponenten 340 bis 360 Millionen Euro prognostiziert, für den Geschäftsbereich Bremsscheiben wird auf vergleichbarer Schrottpreisbasis ein Umsatz in etwa auf Vorjahresniveau erwartet. Der Anteil höherwertiger Verbundbremsscheiben werde weiter steigen.

Das Unternehmen rechnet für 2016 unverändert mit einem bereinigten EBITDA zwischen 43 und 47 Millionen Euro. Grundlage hierfür sollen die positiven Effekte aus Produktivitätsverbesserungen in beiden Geschäftsbereichen sein. Das bereinigte EBITDA lag 2015 bei 43,5 Millionen Euro.

  • Michelin

    Michelin, der Reifenhersteller aus Frankreich belegt Platz zehn. Der Umsatz von 21.199 Millionen Euro reichte nicht aus, um den neunten Platz aus dem Vorjahr zu verteidigen. - Bild: Michelin

  • Johnson Controls

    Als einzige US-amerikanische Firma in den Top Ten kommt Johnson Controls auf Platz neun. Der Hersteller von Sitzen und Start-Stopp-Batterien setzte 23.866 Millionen Euro um – und rutschte damit im Vergleich zum Vorjahr um drei Plätze ab. - Bild: Johnson Controls

  • Bridgestone/Firestone

    Der weltweit größte Reifenhersteller Bridgestone/Firestone aus Japan erreicht mit einem Umsatz 24.094 Millionen Euro Platz acht. - Bild: Bridgestone/Firestone

  • Aisin

    Von Platz acht auf Platz sieben konnte sich Aisin verbessern. Der Hersteller von Getriebe, Bremssystemen, Karosserie- und Motorenteilen setzte 24.104 Millionen Euro um. - Bild: Aisin

  • ZF Friedrichshafen

    Einen großen Sprung machte ZF Friedrichshafen, der Konzern verbesserte sich von Platz elf in 2014, auf jetzt Platz sechs mit einem Umsatz von 27.434 Millionen Euro. ZF stellt Fahrwerks- und Antriebssysteme, aber auch Elektronik und Software her. - Bild: ZF Friedrichshafen

  • Hyundai Mobis

    Cockpit-, Frontend- und Chassismodule aus Südkorea: Hyundai Mobis belegt mit einem Umsatz von 28.096 Millionen Euro Platz fünf. - Bild: Hyundai Mobis

  • Magna

    Den vierten Platz macht Magna: Der kanadische Konzern stellt hauptsächlich Karosserie- und Fahrwerksysteme sowie Exterieur-Ausstattungen her. Der Umsatz betrug 29.408 Millionen Euro. - Bild: Magna

  • Denso

    Der japanische Hersteller Denso belegt mit einem Umsatz von 34.292 Millionen Euro Platz drei. Das Unternehmen produziert Klimasysteme, Motorsteuerungen und Human-Machine-Interfaces. - Bild: Denso

  • Continental

    Wie im Vorjahr auf Platz zwei: Continental. Der Umsatz des Reifenherstellers, der auch Brems-, Fahrwerk- und Sicherheitssysteme produziert, betrug 39.232 Millionen Euro. - Bild: Continental

  • Bosch

    Den ersten Platz belegt Bosch. Der Hersteller von Antriebs-, Sicherheits- und Komfortsystemen nimmt den Spitzenplatz ein, so wie bereits im letzten Jahr. Der Umsatz betrug 41.700 Millionen Euro. - Bild: Bosch