KHS Umsatz

Die KHS Gruppe legte beim Umsatz 2015 um 8,9 Prozent zu. - Bild: KHS

Matthias Niemeyer KHS
"Die positive Entwicklung bestärkt uns darin, unseren eingeschlagenen Innovationskurs konsequent weiterzugehen", betont Prof. Dr.-Ing. Matthias Niemeyer, Vorsitzender der KHS-Geschäftsführung. - Bid: KHS

Wachstumstreiber waren laut Unternehmen neben dem europäischen insbesondere der asiatische und gesamtamerikanische Markt sowie das weiter gesteigerte Servicegeschäft. 2016 will KHS durch die Marktreife disruptiver Innovationen seine Marktposition im globalen Geschäft weiter ausbauen.

"Die positive Entwicklung bestärkt uns darin, unseren eingeschlagenen Innovationskurs konsequent weiterzugehen", betont Prof. Dr.-Ing. Matthias Niemeyer, Vorsitzender der Geschäftsführung. "Sie untermauert zudem das wachsende Marktbedürfnis nach innovativen und nachhaltigen Abfüll- und Verpackungslösungen." Nachdem die Erlöse 2014 bereits um 5,8 Prozent gewachsen waren, steigerte KHS den Umsatz 2015 nochmals um 8,9 Prozent.

Asien und Amerika mit höherem Umsatzanteil

Bis heute ist laut Mitteilung vor allem Europa ein verlässlicher Markt in der Unternehmensentwicklung: Auf dem Stammkontinent erwirtschaftete KHS mit 32 Prozent rund ein Drittel seines gesamten Umsatzes (Vorjahr: 35 Prozent). Andere Märkte gewinnen dabei zunehmend an Relevanz.

Der Umsatzanteil bei KHS wuchs nach eigenen Angaben sowohl in Asien/Australien als auch auf dem gesamtamerikanischen Kontinent. Während Asien/Australien heute 28 Prozent des Gesamtumsatzes ausmacht (Vorjahr 24 Prozent), lag der Anteil auf dem amerikanischen Kontinent bei 26 Prozent (Vorjahr: 25 Prozent). Mit 14 Prozent blieb auch der Umsatz im Mittleren Osten und in Afrika stabil (Vorjahr: 16 Prozent).

2016 will KHS mit dem Markt wachsen. "Das Jahr hat vielversprechend begonnen", sagt Niemeyer. Mit der erfolgreichen Implementierung von Direct Print Powered by KHS™ forciert KHS die Vermarktung der digitalen Behälterdekoration. Der Systemanbieter wird den Markteintritt von Durchbruchsinnovationen weiter vorantreiben, wie etwa das Nature MultiPack, eine Getränkeverpackung ganz ohne Folie, die KHS mit Evian im März dieses Jahres in den französischen Markt einführte.

Kooperation und Ausbau des Servicegeschäfts

Die zur vergangenen BrauBeviale vorgestellte Kooperation mit der Gerhard Schubert GmbH, dem Hersteller von Verpackungslösungen mit der weltweit größten Erfahrung im Top-Loading, trägt laut KHS zur Ausweitung des Verpackungsportfolios bei. Im Bereich Service vergrößert KHS seine Kapazitäten ebenfalls. Wie in den vergangenen drei Jahren hat es das Unternehmen geschafft, sein Service-Techniker-Netzwerk weiter auszubauen.

"WDas Ziel bei all unseren Bestrebungen ist die Einsparung von Ressourcen durch nachhaltige Innovationen in der gesamten Wertschöpfungskette unserer Kunden. Durch dieses Konzept bringen wir unsere Verpackungskompetenz überzeugend in den Markt. Darauf werden wir weiter setzen", erklärt Niemeyer.

KHS

 

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  • Platz 4: Heller entwickelt und produziert CNC-Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme für die spanende Bearbeitung, weltweit werden 2500 Mitarbeiter beschäftigt. Die Mitarbeiter des Sondermaschinenherstellers arbeiten oft an individuellen Aufträgen. - Bild: Heller

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  • Der Spezialmaschinen- und Betonpumpen-Hersteller Putzmeister ist der drittliebste Arbeitgeber bei den mittleren Unternehmen: Der aus Aichtal in der Nähe von Stuttgart stammende Konzern wurde 2012 vom chinesischen Baumaschinenhersteller Sany übernommen und beschäftigt 3.000 Mitarbeiter. - Bild: Putzmeister

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  • Die Netzsch-Gruppe beschäftigt 3.000 Mitarbeiter, Hauptsitz ist Selb. Netzsch konnte sich im Vergleich zu 2015 vom vierten auf den zweiten Platz steigern. "Ich freue mich auch, dass wir damit allen zeigen können, dass die attraktiven Unternehmen und Arbeitgeber nicht zwangsläufig in Hamburg oder München sitzen müssen. Hier bei uns im Mittelstand im Fichtelgebirge gibt es tolle Unternehmen, die sehr gute Arbeitsbedingungen bieten", sagt Personalleiter Bernd Uebersezig. - Bild: Netzsch

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  • Schon wieder auf dem ersten Platz, wie auch schon 2015: Bei den mittelgroßen Unternehmen gilt die VEM Holding als beliebtester Arbeitgeber. Das Unternehmen umfasst fünf Werke, die 1997 von der Familie Merckle erworben wurden. Die Firmen stellen unter anderem Generatoren und Motoren her, 1.700 Mitarbeiter sind dort beschäftigt. - Bild: Von KSDD - Eigenes Werk, Wikipedia

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  • Mit seinen 15.000 Mitarbeitern landet Dürr wie schon im letzten Jahr auf Platz 5 und kann die Beliebtheit bei den Mitarbeitern behaupten. Der Dürr-Konzern setzt 60 Prozent seines Umsatzes mit Automibilherstellern und -zulieferern um. Das Bild zeigt neue Lackierroboter vor der beginnenden Produktion. - Bild: Dürr

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  • Auf Platz 4: Weltweit arbeiten 12.000 Mitarbeiter für das Automatisierungsunternehmen Kuka mit Hauptsitz in Augsburg. Zu den Produkten gehören zum Beispiel Schweißroboter, wie im Bild zu sehen.  Der Roboterexperte ist außerdem als „Fair Company“ von Karriere.de ausgezeichnet und im Universum-Ranking der beliebtesten Arbeitgeber. - Bild: Kuka

    Auf Platz 4: Weltweit arbeiten 12.000 Mitarbeiter für das Automatisierungsunternehmen Kuka mit Hauptsitz in Augsburg. Zu den Produkten gehören zum Beispiel Schweißroboter, wie im Bild zu sehen. Der Roboterexperte ist außerdem als „Fair Company“ von Karriere.de ausgezeichnet und im Universum-Ranking der beliebtesten Arbeitgeber. - Bild: Kuka

  • Platz 3: Die KHS-Gruppe stellt Verpackungs- und Abfüllanlagen für die Getränkeindustrie und andere Abfüller her. Das rund 4.600 starke Unternehmen hat seinen Hauptsitz ist Dortmund und legt besonderen Wert auf Innovation. Mitarbeiter, die ihre Ideen einbringen, werden besonders belohnt: Für Patente erhalten sie zusätzlich zu einer Erfindervergütung eine Anerkennungs- und Erteilungsprämie. - Bild: KHS

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  • Bosch hat weltweit 375.000 Mitarbeiter, davon 132.000 in Deutschland. Der Bereich Maschinen- und Anlagenbau Bosch Rexroth beschäftigt 33.700 Menschen. Zuletzt investierte das Unternehmen in den Aufbau einer großen Workforce von Informatikern, weil angesichts des Internets der Dinge IT-Skills immer wichtiger werden. Das Bild zeigt vernetzte Technik im Bosch-Werk in Stuttgart, die Mitarbeiter über den Zustand von Maschinen informiert. - Bild: Bosch

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  • Der beliebteste Arbeitgeber bei den großen Firmen ist Trumpf. Das Ditzinger Unternehmen beschäftigt 11.000 Mitarbeiter und stellt Werkzeugmaschinen, Laser und Elektronik für industrielle Anwendungen her. Bei Technologietrends vorn dabei: Als einer der ersten Maschinenbauer lieferte Trumpf Apps für seine Maschinen aus. - Bild: Trumpf

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