Ist Elon Musk noch der richtige Mann für den Chefposten bei Tesla?

Ja, klar! Tesla ist Musk und Musk ist Tesla. Kein anderer hat so viel Spirit und Hingabe, um den Elektroautohersteller richtig groß zu machen.
46% (57 Stimmen)
Nein! Elon Musk verliert langsam aber sicher den Fokus aus den Augen und reibt sich an Nebenkriegsschauplätzen auf. Ein erfahrener Automanager sollte jetzt das Ruder übernehmen und Tesla in ruhigere Gewässer steuern.
26% (33 Stimmen)
Jein! Sicher, Musk hat viel um die Ohren. Er kümmert sich neben Tesla, schließlich noch um andere Großprojekte wie SpaceX. Er sollte allerdings Tesla-Chef bleiben - allerdings mit einem Co-Chef an seiner Seite, der ihm unter die Arme greift.
28% (35 Stimmen)

Insgesamt haben 125 User an unserer Umfrage teilgenommen.

Das ist passiert: Musk irritierte in den vergangenen Monaten schon häufiger mit seltsamem Verhalten, weshalb Zweifel an seinen Führungsqualitäten wachsen und Rufe nach einer Beschneidung seines Einflusses im Unternehmen lauter werden. Jetzt trank er in einem Video-Podcast mit dem Comedian Joe Rogan Whiskey und zog an einem Joint, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet.

Er erklärte zugleich, er sei kein regelmäßiger Marihuana-Konsument - Musks jüngstes Gebaren hatte auch Fragen aufgeworfen, ob er Drogen nehme. In Kalifornien ist Marihuana legalisiert.

Irritierende Nachrichten auf Twitter

Einige Wochen zuvor machte Musk machte Anleger zuletzt mit erratischen Tweets nervös - so hatte er im August etwa den tollkühnen Plan angekündigt und dann rasch wieder aufgegeben, Tesla von der Börse zu nehmen. Derzeit sorgt darüber hinaus eine bizarre Fehde zwischen Musk und einem britischen Taucher für Aufsehen, der im Juli bei der dramatischen Rettung eines thailändischen Fußball-Teams aus einer Höhle mitgeholfen hatte.

Musk hatte den Taucher auf Twitter als Pädophilen beschimpft, weil dieser eine technische Hilfe von Musk bei dem Rettungseinschatz schroff zurückgewiesen hatte.

  • Ferrari

    Ferrari macht pro verkauftem Auto im Schnitt einen Gewinn von sage und schreibe 68.987 Euro. - Quelle: CAR-Center Automotive Research/Bild: Pixabay

  • Porsche Cayenne

    Auch Porsche hat eine starke Rendite. Der Sportwagenhersteller verdient pro Auto 16.780 Euro. - Quelle: CAR-Center Automotive Research/Bild: Pixabay

  • Maserati

    4.889 Euro bleiben als Gewinn hängen, wenn Maserati eines seiner Sportmodelle verkauft. - Quelle: CAR-Center Automotive Research/Bild: Pixabay

  • Audi RS3

    Premiumhersteller Audi macht pro Auto einen Gewinn von 3.347 Euro. - Quelle: CAR-Center Automotive Research/Bild: Pixabay

  • Mercedes S-Klasse Lenkrad

    Mercedes-Benz macht einen Gewinn von 3.343 Euro pro verkauftem Auto. - Quelle: CAR-Center Automotive Research/Bild: Pixabay

  • BMW

    Auch BMW verdient nicht schlecht. Pro Auto macht der Münchner Hersteller einen Gewinn von 3.057 Euro. - Quelle: CAR-Center Automotive Research/Bild: Pixabay

  • Volvo V90

    2.425 Euro bleiben als Gewinn durchschnittlich hängen, wenn Volvo ein Auto verkauft. - Quelle: CAR-Center Automotive Research/Bild: Pixabay

  • Land Rover Defender

    Noch im grünen Bereich: Jaguar Land Rover macht einen Gewinn von 779 Euro pro Auto. - Quelle: CAR-Center Automotive Research/Bild: Pixabay

  • Tesla Model S

    In den roten Zahlen ist Tesla. Das Unternehmen unter Führung von Elon Musk macht einen Verlust von 10.931 Euro pro verkauftem Auto. - Quelle: CAR-Center Automotive Research/Bild: Pixabay

  • Bentley

    Bentleys sind teuer, Gewinn macht das Unternehmen aber dennoch nicht. 17.425 Euro verliert der Hersteller von Luxusautos pro verkauftem Auto. - Quelle: CAR-Center Automotive Research/Bild: Pixabay

Manager verlassen Tesla

Die Serie bizarrer Aktionen von Tesla-Chef Elon Musk fand mit dem Auftritt im Video-Podcast einen neuen Tiefpunkt. Der exzentrische Milliardär sorgte für Kopfschütteln, als er in dem Video (siehe unten) vor laufender Kamera Marihuana rauchte.

Danach geriet die Tesla-Aktie am Freitag unter Druck. Und das Minus wurde noch größer nach zwei plötzlichen Abgängen im Top-Management.

So räumt Buchhaltungschef Dave Morton seinen Posten nach nur rund einem Monat, wie der Elektroautobauer mitteilte. Zudem berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg, dass Teslas seit Mai 2017 amtierende Personalchefin Gaby Toledo nach einer im vergangenen Monat begonnenen Auszeit nicht wieder ins Unternehmen zurückkehren wolle.

Für Tesla kommen die Personalabgänge höchst ungelegen. Das Unternehmen kämpft schon länger mit Produktionsschwierigkeiten beim Hoffnungsträger Model 3, seinem ersten günstigeren Elektroauto für breitere Käuferschichten.

Mit Material von dpa

Video: Elon Musk im Video-Podcast von Joe Rogan